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Was bietet der Bereich Handwerk? "Handwerk hat goldenen Boden", besagt ein altes Sprichwort. Und tatsächlich hat ...

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Was bietet der Bereich Handwerk?


"Handwerk hat goldenen Boden", besagt ein altes Sprichwort. Und tatsächlich hat dieses auch heute noch Gültigkeit, denn gut ausgebildete Fachkräfte als Hersteller sowie Anbieter hochwertiger Güter und Dienstleistungen werden nach wie vor sehr geschätzt. Obwohl die industrielle Massenproduktion immer weiter zunimmt, ist das Handwerk als direkter Konkurrent eine feste Größe in der Wirtschaft. Mit seiner regionalen Ausrichtung und seinen zahlreichen Betrieben unterschiedlicher Größenordnung ist das Handwerk ein stabiler Grundpfeiler der deutschen Wirtschaft und aus dieser nicht wegzudenken.

Welche Berufe gibt es hier?

Handwerksberufe kommen zahlreichen unterschiedlichen Interessen entgegen und bieten viele berufliche Entfaltungs- und Aufstiegsmöglichkeiten. Die Liste der Handwerksberufe ist in Deutschland durch die Handwerksordnung geregelt. Zu den Sparten des Handwerks zählen das Bau- und Ausbaugewerbe, das Nahrungsmittelgewerbe, der Bereich Holz, die Bereiche Glas, Papier und Keramik, die Bekleidungs-, Textil- und Lederbranche, die Bereiche Metall und Elektro, die Bereiche Gesundheits-, Körperpflege und Reinigung sowie sonstige Gewerbe. Handwerksbetriebe können sowohl Kleinstbetriebe als auch große Betriebe mit mehreren Hundert Mitarbeitern sein, wobei Kleinbetriebe die Mehrheit darstellen. Diese beschäftigen zum Großteil ausgebildete Fachkräfte der jeweiligen Handwerkssparte. Jene können sowohl als Angestellte in Betrieben arbeiten als auch einen eigenen Betrieb gründen und sich somit selbstständig machen.

Welche Ausbildung wird benötigt?

Berufe des Handwerks zählen zu den Ausbildungsberufen. Gärtner, Mechaniker, Dachdecker, Augenoptiker, Bäcker, Maler und Lackierer sowie Zahntechniker sind nur einige von zahlreichen Handwerksberufen. Eine Ausbildung zum Handwerker dauert in der Regel zwischen drei und vier Jahre. Sie wird dual, zur Hälfte in einem Handwerksbetrieb und zur Hälfte in einer Berufsschule, absolviert. Den Abschluss der Ausbildung bildet die Gesellenprüfung. Diese setzt sich aus einem theoretischen sowie einem praktischen Teil zusammen. Gesellen haben auch die Möglichkeit, eine Meisterprüfung abzulegen. Diese ist Voraussetzung für die Gründung eines eigenen Betriebes, denn sie befähigt zur selbstständigen Leitung von Handwerksbetrieben sowie zur Ausbildung.

Welche Verdienstmöglichkeiten gibt es?

Das Gehalt eines Handwerkers hängt von der Branche, dem Beschäftigungsverhältnis, der Berufserfahrung sowie der Größe des Betriebes ab. Die Einstiegsgehälter für Handwerker belaufen sich auf rund 15.000 Euro brutto im Jahr. Je nach Stelle können Gehälter von bis zu 50.000 Euro brutto im Jahr erreicht werden.

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