MEET DUSTIN - Von Kreide und Tafel zu Kuli und Vertrag

#followyourheart

MEET DUSTIN - Von Kreide und Tafel zu Kuli und Vertrag

Dustin - vom Lehrer zum Versicherungsexperten #followyourheart

Eigentlich kennt man die Geschichte der beruflichen Neuorientierung eher so: vom Büroalltag in die ultimative, kreative Freiheit. Bei Dustin lief es allerdings ganz anders. Er schlug genau die andere Richtung ein und hat seinen beruflichen Traum in der Versicherungsbranche gefunden. Heute steht er jeden Tag auf und freut sich auf seine Aufgaben und sein Team.  Wie es dazu kam, was er davor gemacht und was ihm die Erfüllung bring, die er gesucht hat, erzählt er in seinem Steckbrief und in seinem Video.

 

5 Fragen an Dustin - Vom Lehrer zum Versicherungsmarkler

 

1. Meine Geschichte – in fünf Sätzen

 

Mein klarer Plan bestand schon sehr lange darin, Lehrer für Mathematik und Physik zu werden. Durch eine gute Freundin bekam ich die Empfehlung zu einem Beratungsunternehmen, das sich auf das Thema Investment und im Besonderen auf die private Altersvorsorge spezialisiert hatte. Anfangs war ich sehr skeptisch, genießt die Branche ja doch einen, wie ich finde zurecht, eher schlechten Ruf. Letztlich habe ich mir selber ein Bild gemacht und schnell festgestellt, dass dort eine Wertekultur herrscht, die ich so bei keinem anderen Unternehmen aus der Branche erkennen konnte. Schnell erhielt ich von Bekannten, die teilweise auch aus der Branche kamen, Feedback, wie überragend die Beratung und die Produkte tatsächlich sind. Deshalb entschloss ich mich dort, zunächst nebenberuflich zum Lehramtsstudium, die Ausbildung zu starten, was zu einer Führungsposition und einer unglaublichen Leidenschaft herangewachsen ist, die ich um nichts in der Welt mehr missen möchte. Meine ganze Geschichte könnt ihr auch im Video sehen.

 

 

2. Meine Motivation einen Neustart zu wagen, war…

 

Meine Motivation für diesen Schritt entsprang aus den Erlebnissen und dem Feedback, welches ich erhielt, als ich mir wichtige Menschen darum gebeten habe, sich die Dienstleistung genauer anzuschauen. Zu sehen, dass meine eigenen Eltern durch mangelhafte Beratung über viele Jahre hinweg völlig überteuerte Versicherungsprämien gezahlt und Altersvorsorgeprodukte hatten, die nach über zehn Jahren kaum drin hatten, was eingezahlt wurde und das alles vor dem Hintergrund, dass wir die Situation am Ende des Geldes noch Monat übrig zu haben, sehr gut kannten, machte mich wütend, frustriert, entsetzt. Ich wollte der Branche einen neuen Stempel aufsetzen – meinen Stempel!

 

3. Unterstützt auf diesem Weg hat mich…

 

Unterstützung erhielt ich relativ schnell von allen Seiten. Meine Eltern standen immer hinter mir, insbesondere weil sie ja selber von der Beratung profitiert haben und sehen konnte, dass es einfach lohnenswert und erfrischend anders war. Meine besten Freunde, die sich die Dienstleistung ebenfalls angeschaut haben, empfahlen mich, so gut sie konnten, weiter. Besondere Unterstützung erhielt ich auch von den Führungskräften bei uns im Unternehmen. Der Einstieg war wesentlich entspannter, als ich mir das vorgestellt hatte. Durch freie Zeiteinteilung war das Studium für mich im normalen Umfang weiterhin entspannt machbar. Mir wurde relativ schnell beigebracht, mich selber zu organisieren. Die Ausbildung bei der IHK war auch kein Problem, da sich die Fachtrainer die Zeit für mich genommen haben, die ich brauchte, um die Prüfungen sehr gut zu bestehen.

 

4. Diese Hürde war für mich die Höchste:

 

Nun die erste Eigenschaft, die einem wohl einfällt, wenn man eine Person beschreiben soll, die viel mit Kunden zu tun hat und perspektivisch sogar eine Team leiten soll, ist wohl Kontaktfreudigkeit . Und ich bin das glatte Gegenteil. Mit Menschen warm zu werden, die ich bisher noch nie kannte, weil sie mir zum Beispiel auf Empfehlungsbasis zu mir gefunden haben, war für mich echt jedes Mal eine Herausforderung. Wie wir aber alle wissen, wachsen wir an genau diesen Herausforderungen. Und in der Tat würde mich wohl heute jemand, der mich kennenlernt, nicht sofort als introvertiert beschreiben. Fünfeinhalb Jahre Arbeit mit immer neuen Menschen, Erfahrungen und Herausforderungen lassen die Persönlichkeit und auch die persönlichen Softskills durchaus reifen. Die dadurch entstandene Kontaktfreudigkeit ist nicht zuletzt auch für das Privatleben eine große Bereicherung.

 

5. Deshalb sollte jeder den Schritt wagen, aus der eigenen Komfortzone heraus zu gehen:

 

Ich könnte einen Roman darüber schreiben, warum es das Richtige war, diesen Schritt zu gehen und warum ich jeden dazu aufrufen möchte, sich zu trauen. Zu trauen, das zu tun, was auch immer er tun möchte. Ich habe in den letzten Jahren viele sehr guter Sprüche aufgeschnappt: “Nicht der Montag ist scheiße, sondern dein Job.” oder  “Am Ende des Lebens bereuen wir nicht die Dinge, die nicht geklappt haben, sondern die Dinge, die wir nicht versucht haben.” Und ich persönlich glaube, wenn dir Arbeit nicht mehr wie arbeiten vorkommt, weil du Lust darauf hast, weil du dich darauf freust, weil es dich motiviert und dich mit deinem Wecker versöhnt, dann machst du was richtig. Bei wem das noch nicht so ist, wer also den Tag mit einem Gewaltakt gegen den Wecker beginnt, sich hundert Mal dreht, in der Hoffnung die Grippe überfällt ihn noch, und eine Krankschreibung könne noch die spontane Rettung bringen, der darf gerne die Überlegung anstellen, ob das noch die nächsten 20, 30, 40 Jahre der Lebensinhalt bleiben soll. Ich bin der festen Überzeugung, dass wir Menschen nicht geboren sind, um die Erwartungen anderer Menschen an uns zu erfüllen, sondern um uns selber zu erfüllen. Deshalb ist die richtige Frage: Warum bin ich hier? Tue ich das, was mich glücklich macht? Und bringt es mich dahin, wo ich wirklich hin will?

Mein Wunsch war es immer, etwas besser zu machen. Wie oft saß ich im Mathe- und Physikunterricht, war selber begeistert, aber dachte mir, dass es doch möglich sein muss, mehr als zwei von 30 Schülern abholen zu können. Dass ein Unterricht auf eine Art gestaltet werden muss, dass nicht der Großteil zur Selbstaufgabe tendiert. In einem längeren Praktikum merkte ich schnell, dass der Rahmenlehrplan wenig Spielraum ließ und meine Gestaltungsideen kaum Platz finden würden. Deshalb war für mich irgendwann klar, dass Lehrer nicht mein Traumjob ist. Nun betreibe ich Erwachsenenbildung. Denn Finanzbildung ist etwas, dass jeder braucht. Wissen im Bereich Geld schadet nur dem, der es nicht hat. Die Dankbarkeit der Menschen, die etwas tatsächlich für sich verstanden haben, die einen messbaren Vorteil durch mich erfahren, machen jeden Aufwand wieder wett.

 

6. In zehn Jahren sehe ich mich…

 

Wo ich in zehn Jahren bin, weiß ich noch nicht. Mein geschäftliches Ziel sind aktuell Standorte in und außerhalb Berlins. Ob ich in zehn Jahren noch das tue, was ich heute tue, kann ich mir zwar gut vorstellen, weiß ich aber heute nicht. Denn wenn mein Herz mich noch in ein anderes Projekt zieht, dann werde ich darauf hören und dem folgen. Ich bin grundlegend ein Familienmensch und könnte mir gut vorstellen ein Häuschen, Frau und Kind zu haben. Aber meine konkreten Ziele beziehen sich aktuell eher auf die nächsten Urlaubsziele und darauf das zu tun, was mich und andere Menschen glücklich macht.

 

7. Mein Tipp für Traumverwirklicher:

 

Wenn ihr euch entschließt, neue Wege zu gehen, dann wird es immer Menschen geben, die versuchen werden, euch zu bremsen, es euch auszureden und euch die Sache madig zu machen. Ihr könnt jetzt euren Weg verlassen, um es den anderen Recht zu machen, dann verlasst ihr aber auch euch. Oder ihr akzeptiert es und lasst diese Menschen los. Wenn ich eine Sache gelernt habe, dann die, dass wahre Freunde euch immer begleiten werden. Außerdem habe ich viele, der mir heute wertvollsten Menschen, erst auf meinem Weg kennengelernt.

 

Hat euch die Geschichte Lust auf einen neuen Weg gemacht? Vielleicht sogar in der Versicherungsbranche? Bei uns findet ihr über 1000 Job Angebote im Versicherungs- und Finanzwesen.