MEET SABRINA – Von Musikern zu Entrepreneurs

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MEET SABRINA – Von Musikern zu Entrepreneurs

Sabrina setzt sich aktiv ein - und will vermitteln

„Quaterlife Crisis“ – ein Begriff den es vielleicht noch nicht so lange gibt, aber mit dem sich viele junge Leute der Gen Y identifizieren können. Hinter ihm steckt oft die Frage nach dem Sinn des eigenen Schaffens und der Wunsch nach Veränderung. Sabrina kennt sich damit gut aus! Obwohl sie einen Job hatte, den viele für toll und spannend halten würden, sehnte sie sich nach mehr Substanz und Nachhaltigkeit. Sie traute sich ihren sicheren Job aufzugeben und ihre Energie in einen neuen beruflichen Weg zustecken, der zwar nicht immer bequem, aber für sie persönlich definitiv erfüllender ist. Welche Hürden dabei die größten waren und was ihr auf dem Weg geholfen hat, erzählt sie in ihrem Steckbrief.

 

1. Meine Geschichte – in fünf Sätzen:

Bis vor ca. einem Jahr habe ich bei einem von Deutschlands größten Medienkonzernen gearbeitet. Meine Arbeit – zwischen Labels und Musikern, Konzerten und Festivals – eigentlich ein cooler Job. Dann kam die Sinnkrise – wem hilft meine Arbeit? Welche Bedeutung hat sie in einem Monat, einem Jahr, einem Jahrhundert? Es ging nur um Profilierung, Image und Geld. Was ist das wert? Ich gründete zunächst eine NGO, begriff aber nach einiger Zeit, dass Spenden und andere klassische Entwicklungszusammenarbeit nicht nachhaltig wirken. Dann gründete ich zusammen mit meinem Co-Founder Semir Chouaibi unsere Firma kukua – mit einem durchdachten, nachhaltigen Konzept, um Menschen in Entwicklungsländern zu unterstützen und gleichzeitig Firmen ein spannendes und fundiertes Programm für ihre Mitarbeiter zu bieten.


2. Meine Motivation einen Neustart zu wagen, war…

Die Sinnfrage – auf einmal überkam sie mich. Wäre ich zufrieden, wenn ich den Job bis ans Ende meines Lebens ausüben würde? Was ist eigentlich mein Antrieb, was will ich für mich erreichen und was möchte ich in der Welt hinterlassen?


3. Unterstützt auf diesem Weg hat mich…

Besonders mein Co-Founder Semir Chouaibi. Dank ihm wurde meine Vision Realität. Und ich fühlte mich immer wieder bestätigt, dass ich auf dem richtigen Weg bin – einen nachhaltig sozialen Ansatz mit fundiert wirtschaftlichem Nutzen zu vereinen.


4. Diese Hürde war für mich die Höchste…

Ich selbst. Nach und nach musste ich mich all meinen persönlichen Schwächen, Urteilen und Ängsten stellen. Nie zuvor habe ich so viel über mich gelernt. Besonders aber, dass man alle Hürden überwinden kann – auch wenn es jedes Mal unmöglich scheint.


5. Deshalb sollte jeder den Schritt wagen, aus der eigenen Komfortzone heraus zu gehen:

Weil man sich nicht mit einer latenten Unzufriedenheit im Leben begnügen sollte. Wirklich glücklich werden kann man nur, wenn man hinterfragt, was man wirklich will und dann dafür kämpft. Und das kann jeder schaffen, die meisten trauen sich nur nicht.

 

6. In zehn Jahren sehe ich mich…

Zwischen verschiedenen Kontinenten und Kulturen. Als Vermittlerin zwischen Menschen und Wirtschaft – ökonomisch und sozial. Und als Botschafterin, dass man das individuelle Optimum aus seinem Leben herausholen kann.


7. Mein Tipp für Traumverwirklicher:

Schaut regelmäßig, ob ihr noch auf dem richtigen Weg seid. Und zwar nicht auf dem bequemen, sondern dem für euch optimalen.
Setzt euch Ziele und hinterfragt, ob es wirklich eure sind, oder die von anderen.
Und begreift Traumverwirklichung als Chance, euch selbst zu verwirklichen

 

Sabrina hat den Schritt aus der Komfortzone gewagt und bringt mit ihrem Unternehmen Kukua mehr soziales Engagement in ihren beruflichen Alltag und das anderer Arbeitnehmer. Ihr habt auch Lust auf Jobs im sozialen Bereich? Hier gibt es welche!