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Deutschlands Städte im Preisvergleich

Deutschlands Städte im Preisvergleich

Wo verdient man am meisten? Die interaktive Infografik verrät es dir!

2060 Städte gibt es in Deutschland1 die meisten davon finden sich übrigens mit 317 an der Zahl in Bayern, die wenigsten mit 17 im Saarland. 79 davon sind Großstädte, haben also mehr als 100.000 Einwohner. In den großen Städten ist das Leben teurer, in den kleinen Städten und weniger dicht besiedelten Regionen ist es günstiger, so heißt es.

Wer nur nach dieser Regel geht, kann schnell falsche Schlüsse ziehen. Wayfair hat einen Preisvergleich unter 30 deutschen Städten gestartet und dabei nicht nur die herkömmlichen Faktoren wie Mietpreise und Durchschnittseinkommen untersucht. In dem Ranking lassen sich auch ganz banale Posten abfragen, wie etwa der Preis für den Friseurbesuch, der Eintritt fürs Kino oder auch die Kosten für das Glas Bier in der Kneipe. Denn nicht nur die Kosten für den Wohnraum bestimmen den Preis deiner Stadt, sondern eben auch die alltäglichen Ausgaben, die so nebenbei anfallen und manchmal fast unbemerkt bleiben.

Umso spannender ist es, all diese Posten einmal übersichtlich nebeneinander gestellt zu sehen. Insgesamt zehn Kostenpunkte lassen sich in der Infografik miteinander vergleichen. Mit der Filterfunktion lassen sich die Faktoren einzeln betrachten oder aus der Gesamtrechnung ausklammern. Das eine oder andere Vorurteil über die Preisverhältnisse in Deutschland lässt sich so revidieren – oder bestätigen.

 

Wie viel kostet deine Stadt?

 

 

 

Und wer liegt basierend auf diesen 10 Kostenfaktoren vorne? München ist die teuerste Stadt in Deutschland: 10 Euro für eine Tageskarte fürs Schwimmbad, knapp 52 Euro für einen Haarschnitt und fast 21 Euro Miete pro Quadratmeter. Aber aufgepasst, die Kita-Gebühr liegt hier nur bei durchschnittlich 160 Euro und damit im günstigen Mittelfeld. Vergleichsweise teure Kita-Gebühren zahlt man dafür zum Beispiel in Kiel (320 Euro), Bremen (296 Euro) oder Cottbus (284 Euro).

Und auch der Döner ist in München überraschenderweise zehn Cent billiger als in der (Döner-) Hauptstadt Berlin – hier kostet er solide 3,60 Euro. Angemessen im Vergleich zu Stuttgart, wo man tatsächlich 5,70 Euro für einen Döner bezahlt, den mit Abstand teuersten Döner in diesem Ranking. Ob er auch am besten schmeckt, ist die andere Frage …

Darüber hinaus lebt es sich von den Kosten her ausgeglichen in der Bundeshauptstadt. Auffällig ist aber, dass die Mietpreise vergleichsweise hoch sind im Verhältnis zu den Gehältern. In der Hauptstadt zu leben, hat also auch seinen Preis.

Neben Berlin und München sind in dem Ranking auch andere große deutsche Städte vertreten, wie Hamburg, Köln oder Frankfurt am Main. Aber auch kleinere Städte wurden in den Vergleich mit einbezogen, wie etwa Lörrach in Baden-Württemberg, Gronau in Nordrhein-Westfalen oder Gotha in Thüringen.

Die interaktive Karte bietet also einen interessanten Querschnitt durch die deutsche Städtelandschaft, der nicht nur interessant ist für diejenigen, die gerade noch auf der Suche nach ihrer Traumstadt sind oder bei denen der nächste Umzug oder Jobwechsel bevorsteht. Die eigene Stadt im Ranking wiederzufinden oder gedanklich einzuordnen macht vor allem Spaß, wenn man feststellt, dass die Preise vergleichsweise günstig sind. Und sind sie teurer, kann man sich ja mithilfe der Karte ganz einfach eine neue Heimatstadt suchen.

 

Mehr Informationen findest du bei Wayfair!

1 Stand 1. Januar 2017


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