MEET ANDREA – Vom Web in die Küche

#followyourheart

MEET ANDREA – Vom Web in die Küche

Andrea ist jetzt Inhaberin der Küchenpänz - #followyourheart

Für viele ist es ein Traum in die Modewelt einzutauchen und seinen Teil zu den großen Fashion Weeks rund um den Globus beizutragen. Und das auch noch in einem technischem Kontext – eine Bereich, der stark wächst und gute Zukunftsaussichten mitbringt. Doch Andrea wünschte sich etwas anderes in ihrem beruflichen Umfeld: mehr Nachhaltigkeit, mehr Genuss und die Idee ihr nebenbei erlerntes Wissen aus der Theorie in die Praxis zu übersetzen. Mit welchen Kunden sie sich heute beschäftigt und welche Stolpersteine sie aus dem Weg räumen musste, lest ihr in ihrem Steckbrief.

 

1. Meine Geschichte – in fünf Sätzen:

Nach dem Studium der Anglistik, Romanistik und BWL, das ich mit einem Master an einer britischen Uni abgeschlossen habe, bin ich nach einigen Jahren als wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Uni schließlich als Projektmanagerin in einer Webagentur gelandet. Schnell wurde ich die Frau für die Fashion-Kunden und habe dann zehn Jahre, zunächst angestellt, später auch selbstständig, den technischen Background für große Fashion-Events geliefert. Dazu gehörten Webseiten, aber auch die Abwicklung der Presseakkreditierung der Fashion Weeks in New York, Miami und Berlin mithilfe von speziellen von uns entwickelten Systemen. Zeitgleich war aber das Kochen und die Ernährung immer eine meiner größten Interessen und Leidenschaften. So habe ich berufsbegleitend eine Ausbildung zur Ernährungsberaterin gemacht. Vor zwei Jahren habe ich dann beschlossen, eine Kochschule für Kinder, die "Küchenpänz" in Köln zu eröffnen, wo mittlerweile fast täglich Kochkurse für Kinder und Jugendliche von 5-15 Jahren, aber auch für Erwachsene stattfinden.

2. Meine Motivation einen Neustart zu wagen, war…

Lokaler, in der eigenen Stadt tätig sein zu wollen und etwas Nachhaltiges zu bewirken. Das Thema Ernährung von Kindern, das in aller Munde ist und mir sehr am Herzen  liegt, brauchte in meinen Augen einfach einen Ort, an dem mit Spaß und Genuss die Liebe zu Lebensmitteln gelernt werden kann – und zwar nicht nur theoretisch. Das wollte ich machen!

3. Unterstützt auf diesem Weg hat mich

Vor allem mein Mann, der sowohl emotional als auch finanziell den "bumpy road" in die Selbständigkeit mit mir gegangen ist und wenn es sein musste, mir auch zuhause den Rücken frei gehalten hat.

4. Diese Hürde war für mich die Höchste:

Die meisten Steine habe ich tatsächlich von den Ämtern, insbesondere dem Bauamt, in den Weg gelegt bekommen. Mehrmonatige Bearbeitungszeiten, während der ich rein gar nichts tun konnte und zum Schluss kostspielige Auflagen, mit denen ich überhaupt nicht gerechnet habe, haben schon ziemlich an meinen Nerven gezerrt. Aber dafür ging es dann nach Abnahme mit umso mehr Elan los.

5. Deshalb sollte jeder den Schritt wagen, aus der eigenen Komfortzone heraus zu gehen:  

Bequem ist nun einmal nicht immer auch befriedigend. Es kann sehr erfüllend sein, wenn man etwas wagt und dann auch alles so aufgeht, wie man es sich vorgestellt hat.

6. In zehn Jahren sehe ich mich…

Immer noch in meiner florierenden Kochschule. Vielleicht kommen dann ja die Kinder, die heute die Basics bei mir lernen, noch zu den Erwachsenenkochkursen. Oder die Ersten haben schon die nächste Generation Küchenkinder am Start.

7. Mein Tipp für Traumverwirklicher:  

Denke gut darüber nach, wie dein neuer Job aussehen sollte. Schreibe alles auf, z.B. in Form eines Businessplans und gleiche die Realität auf deinem Weg immer wieder mit deinen Plänen ab. Bleibe aber trotzdem flexibel – letztlich kommt immer alles ein wenig anders, aber nicht unbedingt schlechter, als man denkt. Wenn du dich einmal entschieden hast, einen Traum zu verwirklichen, zweifele nicht daran. Nur das, woran man wirklich glaubt, wird auch wahr.

Andrea hat sich mit ihrer Kochschule „Küchenpänzeinen Traum verwirklicht und sich selbst ihren Traumjob geschaffen. Habt ihr auch Lust auf ernährungsspezifische Themen im Job? Vielleicht ist bei unseren Jobangeboten ja etwas dabei.