Fragen im Vorstellungsgespräch: Mediengestalter und -gestalterinnen

Fragen im Vorstellungsgespräch: Mediengestalter und -gestalterinnen

Als Mediengestalter planst und produzierst du regelmäßig kreative Medienkonzepte. Du kennst dich also mit der Gestaltung professioneller Printmedien aus. Kein Wunder also, dass auch deine schriftlichen Bewerbungsunterlagen erfolgreich waren. Im Interview musst du nun aber persönlich überzeugen und das kann selbst bei erfahrenen Mediengestaltern zu Nervosität führen. Aber keine Sorge! Im Folgenden erhältst du Tipps und Tricks zur gezielten Vorbereitung auf dein Vorstellungsgespräch als Mediengestalter.

Wir zeigen dir, wie du deine Nervosität in den Griff kriegst und sowohl auf gängige Standardfragen als auch auf ganz spezielle Fragen im Vorstellungsgespräch für den Job des Mediengestalters gefasst bist.

Informiere dich über deinen potenziellen Arbeitgeber

Als Mediengestalter bist du es vielleicht gewohnt, dass es in der Branche eher ungezwungen und locker zugeht. Da der Personaler aber nicht nur überprüfen will, ob du kreativ bist, sondern auch, ob du die technischen, handwerklichen und kaufmännischen Aspekte des Jobs beherrschst, solltest du dich auf das Gespräch gut vorbereiten.

Wie genau du dich auf dein Interview vorbereiten solltest, hängt auch davon ab, wo das Gespräch stattfindet. Neben den modernen Jobs bei Kommunikations- und Marketingagenturen gibt es auch Arbeitgeber, die eher konservativ eingestellt sind. Einige Beispiele sind hier:

  • Druckereien
  • Medienwirtschaftsunternehmen
  • Verlage
  • Kommunikations- und Marketingabteilungen im öffentlichen Dienst

Informiere dich vorab über den Betrieb, bei dem du dich bewirbst. Monster bietet dir auf der Unternehmenswebseite eine Vielzahl von Informationen über verschiedenste Arbeitgeber an. Bist du über die entsprechende Unternehmenskultur gut informiert, kannst du auch dein Outfit an die Anforderungen deines jeweiligen Arbeitgebers anpassen.

Standardfragen beim Vorstellungsgespräch

Die meisten Personaler beginnen ein Interview gerne mit einer Einstiegsfrage, wie zum Beispiel „Erzählen Sie gerne etwas über sich“ oder „Warum sollten wir Sie einstellen“.

Bei diesen Fragen geht es darum, kurz und prägnant zu antworten. Meist sind für solche Einstiegsfragen nicht mehr als zwei Minuten eingeplant.

Wiederhole nicht nur das, was du bereits in deinem Lebenslauf oder Anschreiben erwähnt hast, sondern stelle deine Persönlichkeit in den Vordergrund. Lasse den Personaler wissen, warum du diesen Karriereweg eingeschlagen hast. Zeige warum du für den Job brennst. So hebst du dich von anderen Bewerbern ab und bleibst direkt im Gedächtnis.

Hast du beispielsweise erst ein anderes Studium begonnen und bist danach in den Medienbereich gewechselt, dann kannst du direkt in den ersten Sätzen des Interviews erwähnen, wie es zu dem Wechsel kam. So zeigst du, dass du dich aktiv für die Branche entschieden hast und nimmst dem Personaler den Wind aus den Segeln, falls er vorhatte, dich im Verlauf des Gesprächs noch zu deinem abgebrochenen Studium zu befragen. Mehr Antworten auf typische Bewerbungsfragen findest du bei Monster.

Fachbezogene Fragen für das Vorstellungsgespräch als Mediengestalter

Als Mediengestalter solltest du darauf vorbereitet sein, über deine erworbenen Zertifikate und Weiterbildungen zu sprechen. Insbesondere, da der Beruf des Mediengestalters noch vergleichsweise neu ist und sich Anwärter mit verschiedensten Ausbildungen bewerben, will der Personaler sichergehen, dass du wirklich die entsprechende Erfahrung für den Job mitbringst.

Auch hier solltest du nicht nur die Liste, die dein Interviewer schon aus deinem Lebenslauf kennt, wiederholen. Beschreibe deine bisherigen Tätigkeiten möglichst detailliert und biete dem Personaler damit einen tieferen Einblick in deine Karrierelaufbahn.

Zeige, dass du in der Lage bist, auf Kundenwünsche einzugehen, Zielgruppen zu identifizieren und durch konkrete Recherche schnell zum gewünschten Ergebnis kommst. Um deine organisatorischen und technischen Fähigkeiten zu demonstrieren, kannst du zum Beispiel erfolgreich verlaufene Projekte nennen, die du in der Vergangenheit geleitet hast. Führe dabei aus, was die jeweilige Arbeit so besonders gemacht hat und wie du konkret zum Ziel gekommen bist. Besuche unsere Karriereberatung für weitere, wertvolle Bewerbungstipps.

Vorsicht Falle! Welche Antworten du im Interview vermeiden solltest

Die auf den ersten Blick harmlose Frage „Warum haben Sie sich bei uns beworben“ kann dir unter Umständen gefährlich werden. Denn mit dieser Frage testet der Personaler in der Regel deine Motivation für den Job und will gleichzeitig herausfinden, ob du ein schlechtes Wort über deinen letzten Arbeitgeber verlierst.

Sich darüber zu beschweren, dass die eigenen Leistungen im vorherigen Job nicht anerkannt wurden oder dass man dort nicht genügend gefördert wurde, fällt immer auf einen selbst zurück. Besser sind positiv formulierte Antworten. Konzentriere dich auf das, was dich an dem neuen Job anspricht und nicht auf das, was dich von deinem letzten Arbeitgeber weggetrieben hat.

Das gilt auch für andere knifflige Fragen wie:

  • Was sind Ihre Stärken und Schwächen?
  • Wie würde Ihr bisheriger Arbeitgeber Sie beschreiben?
  • Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

Du fragst dich vielleicht, wie du deine Schwächen „positiv“ formulieren kannst, aber auch das geht mit etwas Geschick. Mach aus deinen Schwächen einfach einen guten Vorsatz. Bist du in der Vergangenheit zum Beispiel als etwas zu schüchtern oder zurückhaltend beschrieben worden, dann zeige dem Personaler, dass du diese Schwäche schon erkannt hast und bereits daran arbeitest. Du kannst zum Beispiel sagen, dass du dir seit einiger Zeit vorgenommen hast, offener auf Leute zuzugehen und dass du durch die tägliche Arbeit mit den Kunden in deinem letzten Job schon viel offener geworden bist.

Selbstbewusst ins nächste Vorstellungsgespräch als Mediengestalter: Monster hilft dir dabei!

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