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Unzufrieden: Gehaltsverhandlung richtig angehen

Happy Paycheck: Mehr Motivation mit der richtigen Bezahlung? Monster gibt drei Tipps für die nächste Gehaltsverhandlung

Unzufrieden: Gehaltsverhandlung richtig angehen

Gehaltsverhandlung: richtig planen

Das Gehalt ist auf dem Konto und wieder einmal kommt der Gedanke auf, dass die Bezahlung doch eigentlich höher ausfallen müsste. So ergeht es der Mehrheit: Eine aktuelle Online-Umfrage unter Monster-Nutzern zeigt, dass knapp Dreiviertel der 1.272 Befragten unzufrieden mit ihrem Verdienst sind. Lediglich fünf Prozent sind sehr zufrieden und 21 Prozent sind zufrieden mit ihrem Lohn.

Die Ergebnisse des Gehaltsvergleichs aus Deutschland auf einen Blick

Wie zufrieden sind Sie mit Ihrer Bezahlung?

DE

Sehr zufrieden

5%

Zufrieden

21%

Weniger zufrieden

43%

Überhaupt nicht zufrieden

31%

 

Das Gehalt ist auch eine Art der Wertschätzung gegenüber seinen Mitarbeitern. Es geht dabei nicht nur um das Geld, sondern darum, dass die Mitarbeiter dadurch direkten Gegenwert für ihre Arbeit erhalten. Zu Beginn eines Arbeitsverhältnisses ist die Welt in der Regel noch in Ordnung, das zeigt die aktuelle Studie „Bewerbungspraxis 2015“ unter mehr als 6.000 Jobsuchenden in Deutschland. Die Untersuchung belegt, dass 87 Prozent der Teilnehmer Angebote von Unternehmen nur annehmen, wenn diese ihre Gehaltsvorstellungen erfüllen. Irgendwann, auf dem Weg von der Einstellung bis zu dem Moment, in dem ein Mitarbeiter beginnt, unzufrieden mit seinem Gehalt zu sein, entsteht also eine Diskrepanz zwischen Erwartung und Realität.

 

Mehr Transparenz beim Gehalt

Um das zu vermeiden sollten Unternehmen klar und offen kommunizieren und sich zudem Alternativen zur Lohnerhöhung überlegen. Die Personalverantwortlichen im Unternehmen sollten zudem regelmäßig die internen sowie externen Gehälter vergleichen. Aber auch Mitarbeiter können aktiv werden: Wer erstklassige Leistung bringt, dafür aber nur zweitklassig bezahlt wird, sollte handeln.

Drei Tipps für die nächste Gehaltsverhandlung

  1. Seien Sie selbstbewusst. Nur wenn Sie sich sicher sind, dass Sie mehr Geld „verdienen“, werden Sie das auch dem Chef vermitteln können. Erklären Sie ihm, welch ausgezeichnete Leistung Sie erbringen und welchen Mehrwert Sie für das Unternehmen erbracht haben. Von der Nennung von Gehaltsspannen sollten Sie absehen, denn der Chef wird sich mit Sicherheit an der unteren Zahl orientieren.
  2. Timing ist essenziell. Warten Sie ab, bis Sie ein Projekt erfolgreich abgeschlossen haben oder tolle Resultate in Ihrer Arbeit erzielt haben. Wenn durch Sie der Umsatz gesteigert oder neue Kunden gewonnen wurden, werden Sie für den Chef einen großen Nutzen darstellen. Allerdings ist es der Sache nicht dienlich, wenn Sie den Chef in einer stressigen Zeit erwischen. Generell ist mittags eine gute Zeit, um ein Gespräch anzufangen, zum Beispiel in Ruhe bei einem gemeinsamen Mittagessen.
  3. Vorsicht beim Bluff. Denn wie geht man vor, wenn der Arbeitgeber nicht auf die Forderungen des Mitarbeiters eingeht? Sie sollten sich im Vorfeld Gedanken machen, ob Sie wirklich den Job kündigen würden, wenn Sie die Erhöhung nicht bekommen. Und falls nein, erwähnen Sie keine Kündigung, sondern stellen Sie Ihre Leistung in den Vordergrund.

 

Für die nächste Gehaltsverhandlung mit Ihrem Chef finden Sie hier im Karriere-Journal zehn rhetorische Tricks, die Ihnen bei der Umsetzung helfen.

 

Infografik mit drei Tipps für die nächste Gehaltsverhandlung


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