Generation Z: Tipps für deinen perfekten Berufsstart

Generation Z: Tipps für deinen perfekten Berufsstart

Du bist nach 1994 geboren? Dann gehörst du einer heiß begehrten Generation an: Der Generation Z. Vielleicht kannst du es dir im Moment nicht vorstellen oder das Thema scheint für dich aktuell noch viel zu weit weg, aber schon bald wirst du dich mit deinem Berufsstart und deinen Einstieg in den Job beschäftigen müssen. Wir sagen dir schon jetzt, wieso die Generation Z heiß begehrt ist, wie du dich darauf vorbereitest und du wie du den Job für dich herauspickst, der perfekt zu dir passt.  

 

 

Studie „Recruiting Trends“: Wir wissen, wie die Generation Z tickt  

 

Wir als Monster wollen immer ganz genau wissen, was Bewerber bewegt, interessiert und welche Bedürfnisse sie haben. In unserer Studie „Recruiting Trends“ untersuchen wir daher seit Jahren ganz genau, wie sich das Bewerberverhalten verändert. Kommen neue Bedürfnisse hinzu oder fallen alte weg? Wie ticken die Bewerber, die aktuell auf den Arbeitsmarkt strömen?  

Weil deine Generation besonders ist, haben wir in diesem Jahr sogar ein Special mit dem Titel „Generation Z – die Arbeitnehmer von morgen“ veröffentlicht. Dank diesem wissen wir, was euch Z-ler bei der Jobsuche und Karrieregestaltung bewegt und können dir somit genaue Tipps geben, wie du deine Hoffnungen, Erwartungen und Wünsche bei der Jobsuche in die Realität umsetzen kannst. Bevor wir starten, wollen wir dir aber noch kurz sagen, warum deine Generation aus Arbeitgeberperspektive so spannend ist.  

 

Arbeitsmarkt: Warum die Generation Z so heiß begehrt ist 

 

Schon in wenigen Jahren wird deine Generation einen großen Teil der Arbeitnehmer ausmachen. Das ist kein Scherz. Denn in den nächsten Jahren verabschieden sich rund 20 Millionen der in den Fünfziger- und Sechzigerjahren geborenen Babyboomer in den Ruhestand. Ab 2025 wird dieser Effekt den Arbeitsmarkt mit voller Wucht treffen: Fachkräftemangel, wohin das Auge blickt. Arbeitsmarktexperten haben berechnet, dass in ein paar Jahren rund sechs Millionen Arbeitskräfte fehlen. 

Damit bist du schon jetzt eine wertvolle Humanressource für Unternehmen. Besonders im Ingenieurewesen und insgesamt in den MINT-Fächern - Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik – stehen die Chancen in den nächsten Jahren überproportional gut, einen Job zu finden. Fachkräfte werden schon bald aber auch in der Medizin, Pflege und in vielen anderen Bereichen noch stärker gesucht als ohnehin schon. Wenn du hier eine gute Ausbildung vorweisen kannst, musst du dir um deine Karriere keine Sorgen machen.  

 

Die Suche nach dem richtigen Job – Unsere 3 Top-Tipps

 

Für dich stellt sich bei deiner Karriereplanung daher nicht die Frage, ob du einen Job findest, sondern wie du es schaffst den Job zu finden, der zu dir passt. Das wird nicht leicht sein angesichts der Vielzahl an Angeboten, die auf die zukommen. Mit den nachfolgenden drei Tipps findest du ganz leicht dein „Perfect Match“.  

 

Tipp #1: Suche nicht, lasse dich finden 


Aus unserer Studie wissen wir, dass du dich lieber finden lässt, anstatt selbst auf Jobsuche zu gehen. Jeder dritte Kandidat der Generation Z findet seinen Job durch die Direktansprache von Unternehmen. 

Unser Tipp: Platziere deine Kontaktinformationen genau dort, wo dich deine Wunscharbeitgeber perfekt finden können. Wir sind an deiner Seite. Bei Monster kannst du zum Beispiel deinen Lebenslauf hochladen und von Arbeitgebern dann direkt angesprochen werden.  

Diese haben dort dank eines präzisen Filters die Möglichkeit genau die Kandidaten zu suchen, die perfekt zu einer Stelle passen. So findet schnell zusammen, was zusammengehört. Kleiner Tipp am Rande: Achte darauf in deinem CV eine aktuelle E-Mail-Adresse anzugeben. Denn du und deine Altersgenossen werdet ja am liebsten schriftlich angesprochen.  

 

Tipp #2: Hör‘ dich in deinem Netzwerk um 

 

In der Studie Recruiting Trends haben wir außerdem herausgefunden, dass Mitarbeiterempfehlungen in deiner Generation sehr hoch im Kurs stehen. Wusstest du, dass jeder dritte Kandidat deiner Generation Z seinen aktuellen Job durch eine Mitarbeiterempfehlung bekommen hat?  

Hierbei empfehlen die Mitarbeiter eines Unternehmens einen potenziellen neuen Kollegen. Führt eine Empfehlung zur Stellenbesetzung, bekommen Mitarbeiter oft einen kleinen Bonus ausgezahlt. 

Unser Tipp: Signalisiere deinem persönlichen Netzwerk, dass du aktuell nach einem Job Ausschau hältst. Im Familien-, Freundes- oder Bekanntenkreis oder auch in den sozialen Medien kannst du diese Nachricht immer mal wieder platzieren. Vielleicht klappt’s auf diese Weise schneller mit dem neuen Job, als du denkst.   

Der enorme Vorteil bei Mitarbeiterempfehlungen: Oft passen die ausgeschriebene Stelle und der vorgeschlagene Kandidat ziemlich perfekt zusammen. Denn der empfehlende Mitarbeiter scannt meistens vorab sehr genau, ob es Sinn macht, dich bei seinem Arbeitgeber ins Rennen zu bringen. Er „haftet“ für den Vorschlag ja sozusagen mit seinem Namen.  

 

Tipp #3: Google nach dem passenden Job oder lass‘ dich von Monster informieren 

 

Falls du parallel aktiv nach einer passenden Stellenanzeige suchen willst, wirst du wohl wie die meisten deiner Altersgenossen der Generation Z, deine Suchanfrage in Google eintippen. Knapp jeder zweite Kandidat der Generation Z sucht inzwischen über Suchmaschinen, jeder zweite bis dritte Kandidat informiert sich aber auch auf Internet-Stellenbörsen wie Monster.  

Aber du kennst das ja sicher auch – hier jedes Mal auf Neue die gleichen Keywords in die Suchleiste einzutippen, kann auf Dauer ganz schön nervig sein.

Unser Tipp: Mit unserem Suchagenten hat das Rumsuchen ein Ende. Du legst einmal deine Kriterien für deine Jobsuche fest und erhältst per Mail die Stellenanzeigen, die zu deinen Angaben passen. Einfacher geht’s nicht.  

 

Die Bewerbung – Generation Z bewirbt sich am liebsten mobil 

 

Du hast eine Stellenanzeige gefunden, die perfekt zu dem passt, was du dir vorstellst? Sicher hast du sie auf dem Smartphone abgerufen und möchtest als Digital Native darüber auch direkt deine Bewerbung abschicken. Kleiner Funfact am Rande: Nur noch die Hälfte der Kandidaten deiner Altersgruppe nutzt regelmäßig Endgeräte mit einer Tastatur. Wen wundert’s? Ihr gehört schließlich zur „Generation always on“ und erledigt so ziemlich alles per Smartphone oder Tablet.  

Hier ist allerdings im Recruiting noch nicht alles Gold, was glänzt. In diesem Punkt brauchst du noch ein wenig Geduld mit Arbeitgebern. Viele sind noch nicht so weit und bieten noch keine mobile Bewerbung – zum Beispiel per App oder Chatbot – an. Im Moment dominiert noch die Bewerbung per Online-Formular oder per E-Mail. Beides lässt sich übers Handy eher schlecht managen.  

Doch der Wandel ist in Sicht: 87,5 Prozent der für die Studie „Recruiting Trends“ befragten Top-1.000-Unternehmen und IT-Unternehmen haben eingesehen, dass sie ihren Bewerbungsprozess schnellstmöglich ändern müssen. Das Problem ist also erkannt! Vorerst musst du für deine Bewerbung aber noch zum Großteil noch in die Tasten greifen.  

 

Das Vorstellungsgespräch – rücke deine Werte ins rechte Licht

 

Du hast deine Bewerbung nun also via Laptop abgeschickt und direkt eine Einladung zum Vorstellungsgespräch erhalten? Herzlichen Glückwunsch! Jetzt hast du es fast geschafft. Wir möchten dir an dieser Stelle gerne noch einmal in Erinnerung rufen, dass du zu einer stark umworbenen Generation auf dem Arbeitsmarkt gehörst. Du hast also allen Grund, im Jobinterview kein übertriebenes, aber doch ein gesundes Selbstbewusstsein an den Tag zu legen.  

 

Das Bewerbungsgespräch ist keine Einbahnstraße

 

Während des Vorstellungsgesprächs wird der Arbeitgeber dir die Möglichkeit einräumen, Fragen zu stellen. Nutze die Gelegenheit, um auszuloten, wie gut ihr zueinander passt. Überlege am besten schon im Vorfeld, was du deinen potentiellen Arbeitgeber fragen möchtest. Am wichtigsten ist es Kandidaten deiner Generation, zufrieden bei der Arbeit zu sein, gefolgt von Sorgenfreiheit und Anerkennung. Denke nach: Was steigert deine Zufriedenheit und Sorgenfreiheit im Beruf? Dir sind flexible Arbeitszeiten, Weiterbildungsmöglichkeiten, gute Karriereaussichten und Jobsicherheit wichtig? Super, hake genau hier nach.  

Ein anderes Beispiel: Im Vergleich zu den anderen Generationen gibt ein größerer Teil der Kandidaten der Generation Z an, dass er lebt, um zu arbeiten. Dir geht’s genauso? Deine Arbeit ist dir wichtig, aber mindestens genauso wichtig ist für dich auch ein ausgeglichenes Privatleben, das sich möglichst nicht mit der Arbeit vermischt. Frage auch hier nach, wie der Arbeitgeber sicherstellt, dass Arbeitnehmer Beruf und Freizeit voneinander trennen können.  

 

Warten nach dem Vorstellungsgespräch 

 

Du hast das Vorstellungsgespräch hinter dir, jetzt ist leider erstmal warten angesagt. Ja, das kann ganz schön kribbelig werden. Doch die meisten Arbeitgeber versuchen die Wartezeit so kurz wie möglich zu halten. Falls es dir doch zu lange dauert, greife einfach mal ganz „old school“ zum Telefon. So untermauerst du nochmal dein Interesse. Du traust dich nicht? Keine falsche Scheu! Wie gesagt: Deiner Generation steht ein gesundes Selbstbewusstsein gut zu Gesicht. 

 

Swipe dich zu deinem Traumjob!

 

Als Generation Z-ler hast du sicherlich schon einmal was von Dating-Apps wie Tinder gehört, oder? Unsere Monster App funktioniert nach dem gleichen Prinzip: Du erhältst Jobvorschläge, die zu deinem persönlichen Profil passen. Wenn der Job zu dir passt, swipst du ganz einfach nach rechts und bewirbst dich auf die Position – einfacher geht’s nicht! Du bist auf dem Arbeitsmarkt gefragt, also nutze jetzt deine Chance und finde deinen Traumjob!