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Mobile Bewerbung – Tipps & Tricks

Mobile Bewerbung – Tipps & Tricks

Die 3 Top Tipps für die Mobile Bewerbung (Quelle: Getty)

Dass unser Smartphone mittlerweile aus unserem Alltag nicht mehr wegzudenken ist, liegt auf der Hand. Aber Bewerbungen über das Handy? Für viele fühlt sich das noch merkwürdig an. Die Entwicklung aber zeigt, dass die mobile Bewerbung auf dem Vormarsch ist. Gut so, denn sie bietet dir als Bewerber viele Vorteile. Wir zeigen, warum sich die mobile Bewerbung lohnt und was dabei zu beachten ist.

                                                              

Die Mobile Bewerbung: Von mobile Jobsuche, Kurzprofilen und Co.

 

Zwischen 80 und 150  Mal pro Tag entsperren wir unser Smartphone, über zwei Stunden am Tag sehen wir auf den Bildschirm. Kein Wunder, denn mittlerweile ist unser Handy ein wichtiger Helfer für unsere alltäglichen Aufgaben – seien es Urlaubsbuchungen, Banking, Einkaufsplanung! Fast alles lässt sich mittlerweile einfach und schnell darüber abwickeln. Viele Menschen brauchen auf Grund dessen sogar gar keinen Computer mehr und erledigen sämtliche Aufgaben über das Smartphone. Außer bei Bewerbungen, hier nutzen die meisten Deutschen nach wie vor den PC. Macht das eigentlich noch Sinn?

 

Mobile Jobsuche auf dem Vormarsch

 

Eine kurze Definition: Zu dem Begriff mobile Bewerbung gehören sowohl die Suche nach Informationen über Jobs und Arbeitgeber als auch die Bewerbung auf ausgeschriebene Stellen, jeweils über  Smartphones oder Tablets. Und diese Form der Bewerbung wird immer zentraler!

Der Anteil der Kandidaten, die das Smartphone zur Stellensuche und Bewerbung nutzen, hat sich in den vergangenen drei Jahren verdoppelt. So geben laut der Studienreihe „Recruiting Trends 2018“ des Centre of Human Resources Information Systems (CHRIS) der Universität Bamberg vier von zehn Deutschen an, unterwegs am Smartphone nach Jobs zu suchen. Laut der europäischen „World of Work Studie“, sagen sogar über 40 Prozent der Generation Z – Studienteilnehmer/innen im Alter zwischen 18 und 24 – dass sie ihre Jobsuche am liebsten über das Handy starten wollen.

Und bei der eigentlichen Bewerbung? Der Großteil wechselt aber dennoch lieber rüber zum guten alten PC „wenn es ernst wird“. Fast die Hälfte der Teilnehmer/innen der „World of Work-Studie“ gibt an, dass die Präferenz fürs Bewerben via Laptop liegt. Das liegt vor allem an der fehlenden Optimierung hinsichtlich der angebotenen Bewerbungsprozesse.  Immerhin sagen die Personalabteilungen, dass sie großes Potential in mobilen Bewerbungen sehen und fast 90 Prozent der Top-1.000-Unternehmen in Deutschland sagen, dass mobile Geräte, wie Smartphone und Tablet, großen Einfluss auf die Rekrutierung haben – schließlich werden bereits fast ein Viertel aller Bewerbungen über diese versendet.

 

Der Vergleich: Klassiker vs. Mobile Bewerbung

 

Die mobile Bewerbung kommt mit einigen klaren Vorteilen um die Ecke. Der Größte?  Sie spart Zeit! Ein kurzes Beispiel: Es ist Montag, 08:00 Uhr, du bist auf dem Weg zum Arbeit und sitzt endlich in der Bahn, die mal wieder 15 Minuten Verspätung hatte. Du hörst Musik über dein Handy und checkst Facebook und Instagram nebenbei. Lust aufs Büro hast du gerade gar keine… die letzte Woche war nicht die Beste, auf dich warten undankbare Aufgaben und am liebsten wärst du sowieso heute Morgen liegen geblieben. Der Wunsch nach Veränderung wächst und eigentlich weißt du, es ist Zeit für etwas Neues.

 

Wie war es früher?

Ein Jobwechsel erfordert zum einen viel Recherche und viele Stunden, um an Formulierungen zu feilen. Normalerweise setzt man sich dazu an den PC, sucht raus, bereitet vor und stellt Bewerbungspaket mit Motivationsschreiben, Lebenslauf, und Zeugnissen und passen es für die jeweiligen Arbeitgeber an. Für jede Bewerbung verfasst du ein abgewandeltes Anschreiben per Mail – klar, das haben wir so gelernt –  schicken die Anfragen Stück für Stück ab und hoffen auf positive Rückmeldung. Kurzum: ein riesengroßer Zeitaufwand!

 

Wie geht es mobil?

Die Bewerbung könnte die Schritte schneller und effizienter machen. Die Jobsuche läuft via App, sogar mit Spaß Faktor, die Profile zum Bewerben sind vorbereitet und gepflegt und im Grunde genommen genügt nur ein „Click“ oder ein „Swipe“ und die Bewerbung ist versendet.

Natürlich gehört auch hier noch etwas Vorbereitungszeit dazu! Aber die Schritte, die für die mobile Bewerbung notwendig sind, lassen sich ganz einfach von unterwegs oder auf dem Sofa erledigen, wie zum Beispiel in unserer Monster App:

1. Profil erstellen: Die Basis ist dein ausgefülltes Profil. Hier musst du dir einen Moment Zeit nehmen, um ein paar deiner persönlichen Daten einzugeben. Wie soll der Arbeitgeber sonst wissen, wer du bist und wie er dich erreichen kann

2. Dokumente hochladen: Dann lädst du die wichtigen Dokumente hoch, die du zusammen mit deiner Bewerbung verschicken willst – ohne einen ordentlichen Lebenslauf geht es zum Beispiel einfach nicht! Er ist und bleibt das Kernstück der Bewerbung, der dem Personaler zu Beginn bereits viele Fragen beantwortet. Außerdem gibst du an, welche Jobs für dich relevant sind und siehst auf einen Blick alle verfügbaren Angebote in deiner Region.

3. Und dann geht’s ans Bewerben  – du wirst das vielleicht schon von der Mobile-Dating-App Tinder kennen, ein „Swipe“ nach rechts genügt und du schickst deine Unterlagen zu deinem potenziellen Arbeitgeber. Sagt dir der angezeigte Job nicht zu, wischst du  einfach nach links. Fertig. Keine weiteren Anhänge, kein Anschreiben, keine Bewerbungsformulare.

 

Die mobile Bewerbung hat also drei große Vorteile: Sie spart Zeit, Arbeit und lässt sich von überall aus erledigen. Auch Unternehmen profitieren davon: Recruiter können deutlich mehr potentielle Bewerber gezielt ansprechen. Ein Gewinn für beide Seiten!

Zwar übermittelt man im ersten Schritt nicht mehr ein ganzes Paket an Informationen über sich, wie es früher der Fall war – Anschreiben, Referenzen, Zeugnisse und Co – aber man sollte es so sehen: Als eine klare Interessensbekundung für den Job! Der Recruiter hat die Möglichkeit ein erstes Bild über dich und deine Qualifikationen zu machen, im zweiten Schritt kann er immer noch nach weiteren Informationen fragen. Und mal ehrlich, du bist doch eher dazu bereit noch eine oder zwei Stunden für ein Anschreiben zu investieren, wenn man weiß, dass das Profil bereits auf Interesse gestoßen, oder?

 

Mobile Bewerbung: 3 Tipps für Bewerber

 

Doch auch bei der mobilen Bewerbung gibt es einige Tricks und wichtige Aspekte, die es zu beachten gilt und mit denen du punkten kannst.

 

Tipp# 1 – Abgrenzung

 

Es mag so scheinen, dass diese Form der Bewerbung Individualisierung nicht mehr so einfach möglich macht und es schwer ist, herauszustechen. Wichtig ist hier, dass du deine persönlichen Stärken gleich am Anfang hervorhebst, um so eine Individualisierung zu schaffen. Hier hilft zum Beispiel eine Art „Kurzprofil“ gleich am Anfang in deinem Lebenslauf, der dir die Möglichkeit gibt dem Recruiter gleich einen besonderen Eindruck von dir zu geben und ihn auf deine Stärken und deine Motivation aufmerksam zu machen.

 

Tipp #2 – Fokus:

 

Vielleicht scheint es zu einfach, sich von überall im „Vorbeigehen“ mit einem „Click“ oder „Swipe“ zu bewerben. Aber du solltest nicht vergessen, dass es sich um eine ernstgemeinte Bewerbung handeln sollte. Mit dem Verschicken deiner Unterlage sagst du dem Unternehmen „Ja, ich habe Interesse an dem Job“! Wenn du dich einfach nur mal so auf Stellen bewirbst, die deinen Ansprüchen und Qualifikationen gar nicht entsprechen, ist das auch wiederum pure Zeitverschwendung – für dich und den Arbeitgeber.

 

Tipp #3 – Genauigkeit:

 

Mobil heißt zwar in der Regel schnell, aber trotzdem ist Genauigkeit wichtig! Es gilt auch hier, und vielleicht gerade hier: Pass auf den Fehlerteufel auf! Er kann dich qualifizieren. Auf Rechtschreibung, Vollständigkeit und Sorgfältigkeit wird seitens der Personaler auch bei der mobilen Bewerbungsform geachtet. Gehe also auch hier auf Nummer sicher und lass Freunde und Familie Korrekturlesen. Denn die Bewerbung sollte weiterhin Fehlerfrei beim Wunscharbeitgeber ankommen.

 

Ein kurzes Fazit

 

Sie ist zwar noch nicht optimal, aber es lässt sich mit Sicherheit sagen: Die mobile Bewerbung ist bereits heute eine ernsthafte Alternative zur klassischen Bewerbung. Auch wenn noch an vielen Schrauben gedreht werden muss, in einigen Bereichen Verbesserungsbedarf besteht und noch nicht alle Arbeitgeber das Angebot unterstützen, wird das Mobile Recruiting in Zukunft eine immer wichtigere Rolle spielen. Es liegt an Arbeitgebern und Bewerbern, diese anzunehmen. Vielleicht gelingt es ja so, auch diesen Teil des Lebens vom Schreibtisch zu lösen.

 

 

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