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Mentorenportrait: Jennifer von Capgemini

#MonsterMentors

Mentorenportrait: Jennifer von Capgemini

Jennifer Steinbinder arbeitet bei Capgemini und ist begeisterte Mentorin

Von den Erfahrungen anderer kann man sehr viel lernen – das findet auch Jennifer Steinbinder, die als Mentorin bei Capgemini im Einsatz ist. Bei Capgemini wird Mentoring groß geschrieben und das Unternehmen unterstützt diverse Programme: Sowohl Internes Mentoring für Neu-und Wiedereinsteiger als auch externes Mentoring, wie z.B. CyberMentor, ein Programm, welches sich dem Thema Frauen in MINT Berufen widmet  und jüngere Mädchen für diese Berufsgruppe begeistern möchte.

Jennifer war seit der Geburtsstunde des CypberMentor-Programms dabei und erzählt von ihren Erfahrungen und was es bedeutet, Mentorin zu sein.

 

Mal nachgefragt...

 

Wie ist das durchschnittliche Feedback der „Mentees“ bzw. der Mitarbeiter, die an den Programmen teilnehmen?

Das Mentoring wird von den Mentees als recht hilfreich angenommen. Die Mentees sind dankbar für Tipps und Denkanstöße. Oftmals sind sie sich unsicher, wie sie sich in Gesprächen mit Vorgesetzten verhalten sollen. Es ist erfrischend zu sehen, dass sie den engen  Kontakt zu ihrem Mentor per E-Mail oder persönlich suchen.

 

Kann in deinem Unternehmen jeder Mentee werden oder ist die Auswahl beschränkt?

Die Auswahl ist nicht beschränkt, denn der Prozess sieht vor, dass bei Neueintritt eines jungen Kollegen in einem Projekt ihm jedes Mal die Menteerolle zukommt. Jede neue Mitarbeiterin und jeder neue Mitarbeiter erhält bei Einstieg in ein Projekt, eine Mentorin oder einen Mentor unterstützend zur Seite gestellt.

 

Welche Leistungen müssen Mentees erbringen - vor und währen des Mentoring-Programms?

Der Mentee sollte natürlich engagiert und motiviert bei der Sache sein – das merken wir daran, dass proaktive Fragen gestellt werden, eigenständig kleine Teilaufgaben übernommen werden und der Mentee sich stets weiterentwickelt. Am Ende des Mentoring-Programms sollte der Mentee seinen Mentor von sich überzeugt haben

 

LESETIPP________________________________________________________________________________

Die Management- und IT-Beratung Capgemini erleichtert frischgebackenen Absolventen und Berufseinsteigern den Eintritt ins Berufsleben. Alle haben die Möglichkeit, an dem so genannten FastTrack-Programm teilzunehmen. Nicht der einzige Punkt, an dem der Konzern auf Mentoring setzt. Capgemini unterstützt auch externe Initiativen tatkräftig. Wir haben mit Sissy Tongendorff über die Bedeutung geplaudert, Talente an die Hand zu nehmen und ein Stück ihres Karriereweges zu begleiten.

Lesen hier alles über die Menetoring Initiativen von Capgemini >>>

 

 

Was gehört zu den Aufgaben als Mentorin bei Capgemini?

Meine Hauptaufgabe ist vor allem, dem Mentee den Projektablauf zu vermitteln und ihm Vorgehensweisen nahe zu bringen. Ich bin eine Bezugsperson, habe für jede Frage oder Sorge ein offenes Ohr. Das Lob und die Motivation sind auch zwei wichtige Eckpfeiler in einer Mentorenbeziehung.

 

Aus deiner Erfahrung heraus: Was sind die drei wesentlichen Punkte, die man bei der Durchführung eines Mentoren-Programms beachten sollte?

Die gegenseitige Erwartungshaltung sollte von Beginn an offen liegen und geklärt sein. Es muss eine absolute Vertrauensbasis zwischen beiden Parteien bestehen, dass das, was untereinander besprochen wird, nicht an Führungskräfte weitergetragen wird. Das dritte Fundament ist beidseitiger Respekt vor der jeweiligen Leistung.

 

Wie viele Mentees betreust du momentan und wie lange im Durchschnitt?

Im Grunde genommen betreue ich einen Mentee für drei Monate, stehe aber selbstverständlich auch ehemaligen Mentees mit Rat und Tat zur Seite.

 

Kannst du uns etwas zum „CyberMentor Programm“ erzählen – was ist hier der Fokus und das Ziel?

Das Projekt CyberMentor findet auf einer Plattform statt, die jungen Mädchen die Möglichkeit bietet, Frauen aus einem IT-Beruf kennenzulernen und sich zu vernetzen. In meiner Rolle als Cyber-Mentorin versuche ich viele junge Frauen zu ermutigen, sich auch bei IT-Unternehmen zu bewerben. Mit dieser Kooperation verfolgen wir das strategische Ziel, unseren Frauenanteil zu erhöhen, indem wir mit CyberMentor mehr Frauen in die IT bringen. Außerdem schätze ich das Networking mit anderen erfahrenen MINT-Kolleginnen.

 

Warum hast du dich als Cyber-Mentorin zur Verfügung gestellt?

Hätte es solch ein Programm in der Vergangenheit gegeben, hätte ich mich gefreut daran teilzunehmen. Deshalb möchte ich jungen Mädchen eine Entscheidungsstütze geben.

 

Frauen in der IT: Was gibst du den Frauen in Deutschland mit, die sich für die Tech-Branche interessieren bzw. einen Abschluss in diesem Bereich haben?

Ich kann sie in ihrer Entscheidung nur bestärken und freue mich, dass sie sich für die IT-Branche entschieden haben. Die IT-Branche hat ein hohes Potential und ist sehr schnelllebig, damit bietet sie viele Entwicklungsmöglichkeiten.

 


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