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Mentorenportrait: Patrick von artaxo GmbH

#MonsterMentors

Mentorenportrait: Patrick von artaxo GmbH

Patrick ist Mentor aus Leidenschaft und nimmt sich stets dafür Zeit!

Patrick Klingberg ist Geschäftsführer bei der artaxo GmbH und Mentor durch und durch. Von der Traineeleitung bis zum Cross-Mentoring, Mentoring zieht sich durch seinen Arbeitsalltag wie ein roter Faden. Somit hat er bereits viele Erfahrungen gesammelt, die er gerne mit euch teilt.

 

Was bedeutet Mentoring? Welchen Einfluss hat Mentoring auf ihn selbst und für sein Unternehmen? Und was sind die wesentlichen Punkte, die es zu beachten gilt? Das erzählt er uns im Interview.

 

Mal nachgefragt

 

Stichwort Mentoring: Auf welche Art und Weise hast du mit dem Thema zu tun?

Ich habe sowohl bei der artaxo GmbH selbst als auch extern viele Berührungspunkte mit dem Thema Mentoring. 2010 habe ich ein SEO-Traineeship und das dazugehörige Portal SEO-Trainee.de ins Leben gerufen. Seitdem bilden wir bei artaxo selbst fortlaufend Hochschulabsolventen zu SEO-Spezialisten aus. Die Trainees durchlaufen all unsere Abteilungen und lernen so die verschiedenen Bereiche, wie z. B. das technische SEO oder das Schreiben suchmaschinenoptimierter Texte, kennen. Gemeinsam mit meinen Kollegen erstelle ich die Pläne für die jeweiligen Trainees und habe stets ein offenes Ohr für die Nachwuchskräfte. Das Programm ist in dieser Form einzigartig und zielt auf eine anschließende Übernahme als SEO-Consultant bei uns ab. Und das mit eindeutigem Erfolg: Viele unserer Trainees aus den vergangenen Jahren sind artaxo als Berater erhalten geblieben und arbeiten mittlerweile auch in Führungspositionen in unserem Unternehmen. Auf dieses Programm bin ich besonders stolz.

Auch extern beschäftige ich mich mit dem Thema Mentoring. Ich gebe regelmäßig Workshops und Seminare an verschiedenen Bildungseinrichtungen wie der Hamburg Media School und der Europäischen Medien- und Business-Akademie (EMBA). Daraus entstehen Dialoge mit Personen, die von meinen Erfahrungen profitieren wollen und können. Aber auch ich selber nehme immer wieder neue Impulse daraus mit, was diese Arbeit zusätzlich bereichert. Durch Mario Stadelmann von Cross Mentoring Deutschland habe ich zudem den Anstoß für professionelles Mentoring bekommen und bin dort mittlerweile seit drei Jahren als Mentor tätig. Zusätzlich bin ich auch beim Axel Springer Plug&Play Accelerator aktiver Mentor.

 

Was treibt dich an, dass du in deiner sicherlich knappen Zeit als Mentor tätig bist?

Für das Mentoring nehme ich mir gerne die nötige Zeit. Zu Beginn meiner unternehmerischen Reise habe ich mich selbst oft an mein Netzwerk gewandt – vor allem an vertraute (C-Level) Kontakte. Mit diesen habe ich aktuelle Hürden besprochen und gemeinsam meine eigenen Lösungswege reflektiert. Schließlich habe ich gelernt, mich komplett selbst zu reflektieren – eine Methode, die mir bis heute viel bringt. Nun möchte ich diese Erfahrungen und meine eigenen Tipps gern an andere, vorrangig Nachwuchskräfte, weitergeben. Hieraus hat sich eine Passion dafür entwickelt, Menschen auf diese Art und Weise zu begleiten und sie mit meinem Wissen zu unterstützen. Ich bin davon überzeugt, dass Mentoren nur erfolgreich sein können, wenn sie das, was sie beruflich tun, selbst lieben und leben. Dies ist bei mir der Fall. Daher glaube ich, dass ich meinen Mentees konstruktiv weiterhelfen kann.

 

Welche Formen des Mentoring bietet dein Unternehmen an?

Bei artaxo bieten wir Unternehmen und Einzelpersonen Beratungsgespräche zu Fragestellungen aus verschiedenen Online-Marketing-Bereichen an, also z. B. zum Schreiben von suchmaschinenoptimieren Texten. Auch zum Thema Führung bin ich immer wieder beratend tätig. Über Cross Mentoring Deutschland bin ich darüber hinaus im langfristigen Mentoring aktiv.

 

Hast du den Eindruck, dass Mentoring-Programme die Unternehmenskultur (positiv) beeinflussen?

Sehr sogar! Die Mentees erhalten Input von externen Mentoren, z. B. zu Projekten oder ihrer Arbeitsweise. Dadurch lernen sie bestimmte Methoden und Herangehensweisen kennen, die in anderen Unternehmen gut funktionieren und auch in der eigenen Firma etabliert werden können. Wichtig ist hierbei, dass die Methoden an das eigene Unternehmen angepasst werden, beispielsweise an die eigene Unternehmenskultur. Für eine erfolgreiche Implementierung ist es außerdem wesentlich, dass neue Werte von allen gelebt werden. Vor allem Führungskräften kann ich den Tipp geben, für seine Kollegen berechenbar zu sein. Dies schafft man z. B. durch Transparenz und regelmäßige Mitarbeitergespräche.

 

Kannst  uns einen Einblick gewähren, ob das Thema Mentoring zur Employer Branding Strategie deines Unternehmens gehört?

Wir sind Online-Marketing-Experten und wollen auch entsprechend wahrgenommen werden. Es gehört daher zur Employer-Branding-Strategie von artaxo, die Mitarbeiter als Profis auf ihrem jeweiligen Gebiet zu positionieren. Besonders wichtig ist mir hierbei, dass nicht nur ich als Geschäftsführer, sondern auch meine Kollegen als Experten mit artaxo in Verbindung gebracht werden. Der beste Weg hierfür ist, wenn meine Kollegen durch ihr eigenes Wissen überzeugen. Daher geben sie regelmäßig Workshops, halten Vorträge oder sind selbst als Mentoren aktiv.

In der Online-Marketing-Branche ist es besonders wichtig, niemals still zu stehen und über Kenntnisse neuer Branchentrends zu verfügen. Hierfür ist von großer Bedeutung, sich kontinuierlich mit anderen auszutauschen – sowohl intern als auch extern. Regelmäßig haben meine Kollegen daher die Möglichkeit, selbst Konferenzen zu besuchen, um ihr eigenes Wissen zu erweitern und um artaxo nach außen hin zu vertreten. 

Ein weiterer Teil der Strategie ist das gezielte Platzieren unseres eigenen Traineeships. Wir investieren fortlaufend in die Ausbildung von Nachwuchskräften – natürlich soll dies auch nach außen kommuniziert werden. In meist 18 Monaten erlernen die Trainees alles Wichtige, um dann selbst erfolgreich als SEO-Experten tätig zu sein. Dass uns viele Trainees anschließend als feste Mitarbeiter erhalten bleiben, deutet auf den Erfolg des Programms hin.

 

Gibt es für die Zukunft Pläne für einen Ausbau bzw. neue Pläne für Mentoring-Programme?

In Zukunft werden wir weiter in unser Traineeship investieren. Dies bedeutet nicht nur, noch mehr Nachwuchskräfte selbst auszubilden, sondern auch bestehende Prozesse immer weiter zu optimieren. Auch hier gilt es, niemals stillzustehen!

 

Was gehört zu deiner Aufgaben als Mentor?

In erster Linie liegt meine Aufgabe als Mentor darin, dem Mentee zuzuhören sowie Fragen zu stellen und zu beantworten, um so seine/ihre aktuelle Situation bestmöglich nachvollziehen zu können. Es ist besonders essenziell, ihm/ihr durch eine bewusste Gesprächsführung dazu zu verhelfen, selbst begründete Entscheidungen zu treffen. Ziel ist es, dass der Mentee mit Empathie für seine Kollegen und durch eine gesunde Selbstreflektion das Unternehmen erfolgreicher macht.

 

Wie viele Mentees betreust du momentan und wie lange im Durchschnitt?

Ich habe mich auf das langfristige Mentoring fokussiert. Zurzeit habe ich über Cross Mentoring Deutschland einen langfristigen Mentee pro Jahr, mit etwa zwei bis drei Sessions im Monat, die individuell und je nach Bedarf durchgeführt werden.

 

Aus deiner Erfahrung heraus: Was sind die drei wesentlichen Punkte, die man bei der Durchführung eines Mentoring Programms beachten sollte?

Ganz klar: Zeit, Empathie und Kontinuität!

 

 

ÜBER DAS PROGRAMM__________________________________________

Patrick Klingberg ist Teil des Cross Mentoring Programms, ein unabhängiges Personal- und Talententwicklungsprogramm für Führungs-, Nachwuchsführungs- und Fachkräfte aus nationalen und internationalen Unternehmen, Organisationen und öffentlichen Verwaltungen.


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