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Networking-Tipps: Netzwerke clever aufbauen und pflegen

Networking-Tipps: Netzwerke clever aufbauen und pflegen

Netzwerken wie ein Profi

Ganz klar: Netzwerke muss man richtig nutzen, sonst nützen sie nichts. Sieben Tipps, wie du Aufmerksamkeit gewinnst ohne aufdringlich zu wirken.

 

Was ist Networking?

 

Zunächst stellt sich die Frage: Was ist ein Netzwerk und Networking überhaupt? Beim Networking knüpfst du berufliche Kontakte, zum Beispiel in Business Circles, bei Networking Events oder in Charity Clubs. Gute Kontakte bilden sich aber auch in deinem beruflichen Alltag mit Kollegen, externen Dienstleistern oder anderen Partnern. Dieser Kontaktaufbau und die Kontaktpflege dienen jedoch nicht dazu, kurzfristige Vorteile zu erlangen. Es geht viel mehr um gegenseitigen Austausch und Unterstützung – ein Geben und Nehmen. Die Berührungspunkte mit Mitgliedern verschiedener Branchen sind besonders spannend. Manchmal ergibt sich daraus sogar ein Kontakt zu einem Mentor oder Hilfe bei der Jobsuche nach der Uni.

Zusammengefasst, Networking ist...

  • Aufbau von beruflichen Kontakten
  • Pflege dieser Kontakte (ohne konkreten Vorteil)
  • berufliche Unterstützung der Kontakte
  • im Gegenzug Unterstützung im Beruf und bei der Karriere durch die Kontakte
  • gegenseitige Unterstützung erfolgt nur innerhalb des Netzwerks 

 

Erfolgreich Netzwerken: Die 7 Networking-Tipps

 

Ein Netzwerk im Beruf aufzubauen, kann gerade für die Karriere ein immenser Vorteil sein. Hast du zum Beispiel bei einer Initiativbewerbung bereits Kontakte im Unternehmen, steigen deine Chancen deutlich, auch tatsächlich angestellt zu werden – schließlich kann dein Kontakt intern für dich werben. Wenn du von einem beruflichen Netzwerk profitieren willst, musst du allerdings einige Regeln und Grundsätze beachten. Diese Networking-Tipps helfen dir, berufliche Kontakte zu knüpfen und zu pflegen.

 

Networking Tipp #1: Regeln einhalten

 

Um Netzwerke richtig nutzen zu können, musst du dich an die ungeschriebenen Regeln halten. Die meisten Mitglieder von Netzwerken mögen es zum Beispiel gar nicht, wenn jemand platte Werbung in eigener Sache macht. Ein übersteigertes Selbstbewusstsein wird eher Ablehnung als Interesse erzeugen; du solltest daher zwar stets selbstbewusst, aber auch mit etwas Zurückhaltung auftreten.

 

Networking Tipp #2: Präsent sein

 

Um Teil eines Netzwerks zu sein, musst du daran teilhaben. Eine charmante und unaufdringliche Präsenz zu zeigen, ist dabei der beste Weg, denn so erweckst du Aufmerksamkeit, insbesondere, wenn auch andere davon profitieren können. Ein interessanter Vortrag, ein klares Statement oder eine intelligente Frage im Anschluss an den Vortrag eines anderen – so wirst du wahrgenommen und eröffnest zugleich Gesprächsmöglichkeiten. Sind dir solche Auftritte ein bisschen zu viel? Kein Problem! Bei uns findest du auch Networking-Tipps für Introvertierte.

 

Networking Tipp #3: Alleinstellung

 

Du solltest versuchen, innerhalb deines Netzwerks zum Spezialisten für ein bestimmtes Gebiet zu werden. Du bist der Experte für etwas und kannst es damit besser als (fast) alle anderen. Das hebt deinen Status und macht dich im Netzwerk attraktiv. Außerdem hast du damit etwas, das du in die Waagschale werfen kannst. Wenn du Unterstützung von jemandem brauchst, kannst du im Gegenzug eine Beratung zu deinem Fachgebiet anbieten.

 

Networking Tipp #4: Richtig positionieren

 

Besetze Positionen im Marktgeschehen, die sich von der Masse des „Mainstreams“ abheben. Habe den Mut, anders zu sein. Betone das Besondere an deiner Person, deiner Persönlichkeit und deinem Tun. Bleibe dabei aber stets authentisch, denn die meisten Menschen merken es sehr schnell, wenn jemand nur eine Rolle spielt – und das würde dich unglaubwürdig erscheinen lassen.

 

Networking Tipp #5: Interesse für andere zeigen

 

Bei Netzwerktreffen – sei es im Club, auf einer Messe oder einem Kongress – solltest du dich vor allem für die anderen interessieren. Suche zum Beispiel in den Pausen oder beim Smalltalk den Kontakt. Stelle Fragen und höre vor allem zu! Sammle Informationen. Zeigt dein Gegenüber Interesse, indem er oder sie ebenfalls Fragen stellt, kannst du subtil die Position und den Status ins Spiel bringen, die du dir im Netzwerk erarbeitet hast – und so bei deinem Gesprächspartner punkten.

 

Networking Tipp #6: Den Status anpassen

 

Gute Netzwerker passen ihren Status automatisch dem Status ihres Gegenübers an, sodass sie ihm auf Augenhöhe begegnen. So bleibt die Kommunikation spannend und du bist und bleibst für dein Gegenüber von Interesse.

 

Networking Tipp #7: Mit dem Status spielen

 

Die Königsdisziplin ist das Spiel mit dem Status. Das bedeutet, du nimmst im Verlauf des Gesprächs mal einen höheren und mal einen tieferen Status ein. So gibst du deinem Gegenüber mal das Gefühl, das Gespräch „in der Hand zu haben“, mal zeigst du dich als erfahrener Experte.

Eine weitere Möglichkeit, mit dem Status zu spielen, wäre etwa, wenn du als aufmerksamer Mensch dem Gesprächspartner den fehlenden Zucker zum Kaffee holst – und kurze Zeit später dann deine Kompetenz bezüglich eines angesprochenen Themas zeigst oder eine klare Position zu einer kniffligen Frage beziehst. Wenn du geschickt mit deinem Status spielst, weckst du Neugier bei deinem Gesprächspartner und erweist dich als sympathische und respektvolle Persönlichkeit … und das ist entscheidend beim erfolgreichen Networking.

 


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