Drei Fragen an… unsere „NIE GEHÖRT“-Podcast Gäste

Drei Fragen an… unsere „NIE GEHÖRT“-Podcast Gäste

Es gibt Berufe wie Sand am Meer! Die meisten von ihnen haben wir gar nicht auf dem Schirm oder können uns gar nicht vorstellen, wie es ist in einem solchen Job oder Beruf tätig zu sein. Hier wollen wir Abhilfe schaffen!

In unserem Monster Podcast „NIE GEHÖRT – gibt’s nicht, gibt’s nicht“ mit Katjana Gerz stellen wir euch coole Leute vor, die einfach richtig Spaß an ihrem Job haben! Sie erzählen, wie sie ihren Karriereweg eingeschlagen haben, was an ihrem Beruf so toll ist und teilen die ein oder andere witzige Geschichte.

Um ein bisschen mehr über unsere Podcast Gäste zu erfahren, findest du hier unsere „3 Fragen an…“. Viel Spaß damit!

 

Jobs bei der Bundeswehr

 

 

 

Meet Chris – Audio Producer in Hamburg

 

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Dein Name: Chris Hilbert

Dein Beruf: Audio Producer

 

Wo kann man dich finden:

Website: www.podstars.de

Instagram: @allesfuerdengag

 

Frage #1: Wie bist du Audio Producer geworden?

 

Im Grunde durch eine glückliche Fügung. Eigentlich wollte ich immer in die Filmbranche. Da habe ich auch einige Erfahrungen sammeln können, aber dann bin ich beim Stöbern nach Stellenangeboten auf den Job als Audio Producer aufmerksam geworden. Als langjähriger Podcast-Fan war ich natürlich sofort angefixt. Die Möglichkeit eines meiner Hobbies zum Beruf machen zu können wollte ich mir nicht entgehen lassen. Der Bewerbungsprozess war dann eigentlich ganz normal, vielleicht mit einer etwas zu gewollt lustig-coolen Bewerbung  und, dass zu diesem Zeitpunkt kaum jemand diesen Job in Deutschland (zumindest in der Podcast-Branche) Vollzeit gemacht hat, hat mit Sicherheit meine Chancen nochmal erhöht. Ich habe viel Interesse und technisches Know-How mitgebracht, wusste aber natürlich über die Podcast-Produktion selbst noch relativ wenig. Das musste ich mir dann selbst beibringen.

 

Frage #2: Was ist das Beste an deinem Job?

 

Podcasts sind zwar mittlerweile in der Mitte der Gesellschaft angekommen, aber die meisten Podcasts besetzen Nischenthemen. Mit den ganzen unterschiedlichen Formaten, bei denen ich im Laufe meiner Zeit bei den Podstars mitwirken durfte, bekomme ich regelmäßig tiefe Einblicke in fremde Leben und neue Themen. Woran man ein gutes Olivenöl erkennt klingt erstmal nicht nach einem Link im Internet, den ich persönlich anklicken würde. Aber wenn man mit Olivenöl-Experte und Podcast-Host eine Stunde für eine Aufnahme zusammensitzt und der Experte leidenschaftlich anfängt, über sein Thema zu erzählen, dann nimmt man schon viel mit und fängt danach plötzlich an nur noch hochwertiges Olivenöl zu kaufen. Oder wenn Menschen im Podcast brutal ehrlich über die Fehler und Erfolge ihres Lebens sprechen  das sind Momente, in denen man vergisst, dass man eigentlich gerade arbeitet. Der Input, den man als Audio Producer bekommt, ist einfach krass. Was auch noch zu erwähnen ist, Podcasts sind noch ein sehr junges Medium. Da ist noch nichts festgelegt, alles ständig im Wandel. Ich habe das Gefühl, mit Podcasts wachsen und den Markt mitgestalten zu können. Die guten Ideen die man heute hat könnten in fünf Jahren Blaupausen für das ganze Medium sein.

 

Frage #3: Was muss man in deinem Job besonders gut können?

 

Am Ende ist ein Audio Producer dafür da, das Maximum aus jedem Podcast rauszuholen. Man sorgt für eine reibungslose Aufnahme, übernimmt die Verantwortung für alle technischen Prozesse, hält die Laune hoch und muss eine Lösung für jedes Problem finden, das auf dem Weg auftauchen könnte. Man muss also flexibel und spontan sein, ein gutes (audio-)technisches Verständnis haben und viel Eigeninitiative zeigen. Aber vor allem braucht man eine große Begeisterungsfähigkeit für neue Themen und Perspektiven.

 

Dein Tipp für alle, die Interesse an deinem Beruf haben:

 

Fangt einfach mal an einen eigenen Podcast zu machen. Das macht eine Menge Spaß und hilft sehr dabei zu verstehen, wie dieser Job funktioniert.

 

Podcast NIE GEHÖRT - Folge Chris Hilbert

Zu Audio Producer Jobs

 

BEWERBUNGS-SPECIAL:

Am Anfang eines neuen Jobs steht in den meisten Fällen eine erfolgreiche Bewerbung... bei Chris war das auch so! Und hat's geklappt oder lief es eher in die Richtung "aufgefallen aber rausgefallen"? Auch wenn Chris sein Anschreiben im nachhinein etwas peinlich findet, weil er wie er sagt "cool und lustig" rüberkommen wollte (ist schriftlich eher etwas schwierig), sein Anschreiben und seine Persönlichkeit haben auf jeden Fall überzeugt. Wie er das gemacht hat? Sein dann doch erfolgreiches Anschreiben teilt er gerne mit dir. Vielleicht inspiriert es dich!

>> ZUR CHRIS' BEWERBUNG

 

 

Meet Andreas  – Quereinsteiger

 

Podcast "NIE GEHÖRT" - Folge mit Andreas O. LoffDein Name: Andreas O. Loff

Dein Beruf: Podcast Produzent/Host

 

Wo kann man dich finden:

Instagram: @andreas.loff 

Podcast "Das Ziel ist im Weg" : Spotify & Apple Podcast

 

 

 

 

Frage #1: Wie bist du Podcast Produzent/Host geworden?

Das ist eine Geschichte, die über 30 Jahre umfasst – gerne die Folge hören

 

Frage #2: Was ist das Beste an deinem Job?

Die Flexibilität bei der Arbeit und dass ich von jedem meiner Gäste etwas lerne.

 

Frage #3: Was muss man in deinem Job besonders gut können?

Zuhören und Reden

 

Dein Tipp für alle, die Interesse an deinem Beruf haben:

Wenn ihr einen Podcast starten wollt, gibt es drei Faktoren:

  1. Inhalt (Reicht der Inhalt über 10 Folgen hinaus?)
  2. Qualität (Sound, Vortrag)
  3. Kontinuität (Wer anfängt, muss auch weitermachen – und zwar regelmässig)

 

Podcast NIE GEHÖRT - Folge Andreas O. Loff

Zu Quereinsteiger Jobs

 

 

Meet Lara – Hotelfachfrau

 

Dein Name: Lara Dröge Ebook Gen Z - jetzt downloaden!

Dein Beruf: Front Office Agent

Wo kann man dich finden:

Facebook: Fairmont Hotel Vier Jahreszeiten

Instagram: @fairmont_hotelvierjahreszeiten

Linked In: Lara Dröge

 

 

Frage #1: Wie bist du Front Office Agent geworden?

 

Als ich noch klein war, hat meine Mutter als Front Office Managerin in einem Hotel gearbeitet und mich ab und zu am Wochenende mit auf die Arbeit genommen. Dort habe ich dann meine Hausaufgaben im Back Office gemacht, geholfen Besteck zu polieren oder ein Zimmer zu checken. Man könnte also sagen, die Hotellerie wurde mir in die Wiege gelegt. Nach meinem Realschulabschluss und nach meiner Au Pair Erfahrung in China und Amerika, habe ich dann meine Ausbildung zur Hotelfachfrau begonnen. Als ich die Ausbildung erfolgreich abgeschlossen habe, arbeitete ich noch für kurze Zeit im Food & Beverage Office meines Ausbildungsbetriebes, bis es mich dann nach Hamburg an den Empfang des Hotel Vier Jahreszeiten verschlagen hat.

 

Frage #2: Was ist das Beste an deinem Job?

 

Der Arbeitsalltag im Hotel bzw. am Empfang wird NIE langweilig. Jeden Tag erlebt man neue und zum Teil verrückte Sachen, man lernt neue Menschen von der ganzen Welt kennen, wird täglich vor neue Herausforderungen gestellt und man hat das Glück mit den besten und humorvollsten Kolleginnen und Kollegen seinen Tag zu verbringen. Einem Gast etwas Gutes tun zu können, sei es nur eine kleine Aufmerksamkeit bereitzustellen und ihm somit ein Lächeln ins Gesicht zu zaubern, ist eines der erfülltesten Gefühle, die man sich vorstellen kann.

 

Frage #3: Was muss man in deinem Job besonders gut können?

 

Neben einer guten Teamfähigkeit, einer großen Auffassungsgabe, Geduld, Verständnis, Einfühlungsvermögen, dem nötigen Feingefühl und einer gesunden Portion Humor sollte man auch sehr stressresistent sein, der Alltag am Empfang kann manchmal sehr chaotisch werden, vor allem wenn mehrere Gäste gleichzeitig etwas von einem möchten.

 

Dein Tipp für alle, die Interesse an deinem Beruf haben:

 

Du denkst, dass du alle wichtigen Eigenschaften mitbringst und dir der tägliche Umgang mit Menschen Spaß macht?! Dir macht es nichts aus, im Spätdienst oder am Wochenende zu arbeiten? Du willst einen abwechslungsreichen Arbeitstag? Gute Weiterbildungsmöglichkeiten und Aufstiegschancen (auch im Ausland) sind dir wichtig? und du möchtest großartige Hotel Benefits bekommen? Dann ist ein Job im Hotel bzw. am Empfang genau der richtige für DICH! 

 

Jobs bei der Bundeswehr

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Meet Bahdan – Fleischermeister

 

Podcast "NIE GEHÖRT" - Folge mit Andreas O. Loff

 

 

Dein Name: Bahdan Zhvirblinski

Dein Beruf: Fleischermeister

 

 

 

 

 

 

 

Frage #1: Wie bist du Fleischermeister geworden?

Der Beruf des Fleischers war nie mein Traum. Durch Zufall bin ich an den Job gekommen, indem ich allerhand Bewerbungen geschrieben hatte, um Hauptsache an irgendeine Tätigkeit zu kommen. 

 

Frage #2: Was ist das Beste an deinem Job?

Das Beste ist die Freiheit, mich kreativ mit den Produkten auszulassen und damit Freude sowie Erstaunen von meiner Kundschaft zu bekommen. 

 

Frage #3: Was muss man in deinem Job besonders gut können?

Bei mir in der Branche ist es ziemlich wichtig, eine lange Zündschnur zu haben und stets entspannt und gelassen auf ungeplante Ereignisse zu reagieren. Außerdem ist es wichtig, Führungskompetenz zu besitzen, da es in vielen Situationen zu Konflikten unter den Mitarbeitern kommen kann. Kreativität steht jedoch bei mir an oberster Stelle. 

 

Die Folge mit Bahdan erscheint am 14. Mai - stay tuned!

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