Selbst-Check: Visionen und Ziele

Selbst-Check: Visionen und Ziele

Finde deine Vision! (Getty Image)

Wenn Träume wahr werden sollen, ist Mut gefragt. Wer zu vorsichtig ist, bei dem bleiben Kreativität und Zuversicht auf der Strecke.

Die innere Stimme und die Umgebung ermahnen ständig dazu, realistisch zu sein, "kleine Brötchen zu backen" und "an die wirtschaftlichen Risiken zu denken". Idealismus wird gedämpft, Kreativität und Zuversicht bleiben auf der Strecke.

Das Ergebnis: Lähmung. Doch woher können die Kraft und die Begeisterung kommen, einen neuen beruflichen Weg zu verfolgen? Woher der Mut, das eigene Leben zum Glück zu tragen?

Die Antwort: aus dem eigenen Inneren. Gerade jetzt geht es darum, trotz aller Schwierigkeiten, trotz aller Rückschläge, trotz aller Interventionen der Umgebung, der Überzeugung zu folgen und beherzt auch unkonventionelle Schritte zu gehen.
 

Nimm dir Zeit für deine Vision und deine Ziele

 

Doch woher wissen wir, was für uns "richtig" ist? Und wer hilft uns, die gewonnenen Erkenntnisse in die Tat umzusetzen? Schon Kolumbus wusste es: Es ist der Glaube an die Kraft einer starken Vision.

 

1. Reflektiere über deine eigenen Wertesysteme
 

Gerade wenn es "eng" und chaotisch wird in unserem Leben, ist es Zeit, das anzuschauen, was wirklich Bedeutung im Privaten und im Beruf hat. An dieser Stelle ist Mut gefragt, alte Maßstäbe (etwa Einkommensvorstellungen und Ansehen) und negative Einstellungen ("Schaff ich sowieso nicht ..." oder "... bin ja nur eine Frau ...") über Bord zu werfen oder zumindest zu modifizieren. Das gibt Freiheit, eröffnet Alternativen und neue Perspektiven.

 

2. Stehe zu deinen Vorlieben
 

Das, was wir gerne tun und wo wir "glänzende Augen" bekommen, hat Kraft. Und das gelingt – immer! Es hat auch Bestand in schwierigen Zeiten und engen Märkten. Die Überwindung alter Glaubenssätze und innerer Blockaden verschafft den Durchbruch. Nur Mut!

Allerdings gilt es auch, realistisch zu bleiben und die eigenen Kräfte richtig einzuschätzen. Wenn ein Maulwurf wie eine Feldlerche fliegen und dabei singen wollte, oder eine Milchkuh plötzlich Maulwurfshügel ausheben und durch enge Röhren kriechen wollte, so wäre dies jenseits vom "gerade noch Machbaren" einer Vision und zum Scheitern verurteilt. Der gesunde Realitätssinn – ohne Selbstüberschätzung – weist uns den Weg zum Machbaren und zum Erfolg.

 

3. Investiere in deine Vision!
 

Neben der Absicht und der lebendigen Visualisierung des angestrebten Zieles ist Tatkraft ein wichtiger Schritt zum Erreichen der persönlichen Träume und beruflichen Visionen. Fleiß und das Vertrauen auf einen erfolgreichen Ausgang sind treibend und erzeugen Erfolg. Den entscheidenden Schub allerdings liefert nur die innere Stimme: Sie gibt uns jenseits aller Konventionen die Erlaubnis, das lebendig werden zu lassen, wonach wir uns sehnen.

Visionen und Ziele zu haben ist gesund und drückt Lebendigkeit aus. Visionen sind das noch gerade Machbare. Der Mut, der inneren Stimme zu folgen, sichert den Erfolg. 

 

Eine gute Vision erwächst aus der Balance zwischen Realitätssinn und Utopie.
Visionen sind das gerade noch Machbare.
(Hermann Simon, Harvard Business School)