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Ratgeber zum Lebenslauf: Layout und Lesbarkeit

Lebenslauf und Layout gehören fest zusammen, denn mit dem passenden Layout beim Lebenslauf können Sie wertvolle Pluspunkte sammeln – und so Ihre Chancen auf ein Vorstellungsgespräch erhöhen.

Ratgeber zum Lebenslauf: Layout und Lesbarkeit

Ratgeber Lebenslauf: Layout und Lesbarkeit

Wenn Sie eine Bewerbung schreiben, sollten Sie – neben dem Inhalt – auch besonderes Augenmerk auf die Gestaltung legen. So ist zum Beispiel beim Lebenslauf das Layout für viele Personaler ebenso wichtig wie der Inhalt, denn Struktur und Aufbau können sehr viel über einen Bewerber aussagen. Neben unseren praktischen Mustervorlagen möchten wir Ihnen daher die folgenden Grundsatzregeln zum Verfassen des perfekten Lebenslaufs mit auf den Weg geben:  

  • klare Struktur, am besten tabellarischer Aufbau
  • umgekehrt chronologischer Aufbau
  • zwei Schriftgrößen, sparsamer Umgang mit Fettungen
  • eigenhändige Unterschrift

Struktur und Inhalte für das  perfekte Layout im Lebenslauf

Am besten erstellen Sie den Lebenslauf in Tabellenform. Eine klare und für die Personaler gut erkennbare Struktur erreichen Sie mit einer Aufteilung in zwei Spalten. In der linken Spalte stehen die Datums- beziehungsweise Zeitangaben, rechts die jeweiligen Ereignisse. Achten Sie dabei auf eine umgekehrt chronologische Reihenfolge, denn so führen Sie die Informationen zuerst auf, die für den Personaler am interessantesten sind.

Tipp: Vergessen Sie nicht, die Gitternetzlinien nach der Bearbeitung des Dokuments wieder auszublenden.

Schriftart und Fettungen für einen übersichtlichen Lebenslauf

Wählen Sie für den Lebenslauf keine ausgefallenen Schriftarten, sondern einen gut lesbaren Schrifttyp wie „Arial“, „Verdana“ oder „Times New Roman“ in den Punktgrößen 9 (für den Text) bis 12 (für Oberbegriffe oder Überschriften). Zwei verschiedene Schriftgrößen reichen dabei völlig aus. Weitere Gestaltungselemente, wie zum Beispiel verschiedenartige Schriftfarben, beeinträchtigen eher die Lesbarkeit des Texts, daher sollten Sie darauf verzichten.

Fett geschriebene oder unterstrichene Oberbegriffe wie „Beruflicher Werdegang“ erhöhen die Lesbarkeit und Übersichtlichkeit Ihres Lebenslaufs. Aber auch hier gilt: Gehen Sie sparsam mit derartigen Hervorhebungen um.

Auch beim Lebenslauf: eigenhändige Unterschrift

Vergessen Sie zum Schluss nicht, den Lebenslauf zu unterschreiben. Geben Sie Ort und Datum an und unterzeichnen Sie handschriftlich. Bei einer Bewerbung per E-Mail können Sie auch eine eingescannte Unterschrift benutzen. Bei einer klassischen Bewerbungsmappe sollten Sie den Lebenslauf aber unbedingt eigenhändig unterschreiben.

Bewerbungsfoto im Lebenslauf

Seit September 2006 gilt das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz (AGG) in Deutschland, das jegliche Benachteiligungen in der Arbeitswelt aufgrund von Hautfarbe, ethnischer Herkunft, Geschlecht, Religion, Weltanschauung, Behinderung, Alter oder sexueller Orientierung verbietet. Das AGG hat daher entscheidenden Einfluss auf die Abläufe und Vorgaben bei der Personalsuche.

Die Vorlage eines Bewerbungsfotos ist durch das Gesetz nicht grundsätzlich verboten, allerdings können Fotos die Entscheidung beeinflussen. Aus diesem Grund verlangen vor allem große Unternehmen mittlerweile oft bewusst kein Bewerbungsfoto mehr. Sie machen allerdings (noch) nichts falsch, wenn Sie Ihrem Lebenslauf ein professionell erstelltes und sympathisches Foto beifügen. Es gehört dann auf die erste Seite oben rechts.

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