Sabbatjahr, Sabbatical, Auszeit vom Job: Was ist das und warum ergibt es Sinn?

Sabbatjahr, Sabbatical, Auszeit vom Job: Was ist das und warum ergibt es Sinn?

Dem Alltag entfliehen und sich kopfüber ins Abenteuer stürzen – das wünschen sich viele Arbeitnehmer in Deutschland und auch weltweit. Das Sabbatjahr oder Sabbatical bietet hierzu die perfekte Möglichkeit. Als Sabbatical bezeichnet man den befristeten Ausstieg aus dem Berufsleben, zum Beispiel für ein Jahr. In der Regel kann man hinterher wieder in seinen alten Job zurückkehren. Das hängt alles von der eigenen Planung und Vorbereitung ab – und natürlich der Einstellung deines Arbeitgebers.

Der wohl beliebteste Grund für ein Sabbatjahr ist die Weltreise bzw. der längere Aufenthalt im Ausland. Aber es gibt auch einfachere Gründe, wie zum Beispiel den Hausbau oder den Wunsch sich um die Kinder oder pflegebedürftige Verwandte zu kümmern. Für manche erfüllt sich während des Sabbaticals auch der Wunsch nach Weiterbildung oder einer beruflichen Neuorientierung.

Was auch immer deine Gründe sind, eine Auszeit vom Job will gut geplant sein und es gilt diverse Hürden zu überwinden. Für viele sind diese Hürden, zum Beispiel das Finanzielle, die Angst vor Einbrüchen in der Karriere oder der Verlust sozialer Kontakte, Grund genug, dass ein Sabbatical nur ein Wunschtraum bleibt. Aber mit der richtigen Motivation und Planung ist ein gelungenes Sabbatjahr leicht realisierbar.

 

 

Sabbatical vorbereiten und planen

 

Wenn die Entscheidung für ein Sabbatjahr oder Sabbatical erstmal gefallen ist, möchte man natürlich am liebsten gleich mit der Planung loslegen. Aber bevor du die Flugtickets buchst oder dich für deinen weiterbildenden Traumkurs einschreibst, gilt es erstmal das Bürokratische zu erledigen, denn es gibt viel für dich zu planen. Von der finanziellen Absicherung bis gegebenenfalls zur Unterkunft vor Ort und der Untermiete für deine Wohnung – du musst einige Dinge beachten. Und wie erklärst du überhaupt deinem Umfeld, weshalb du ausgerechnet jetzt ein Sabbatjahr einlegen willst?

 

Wieso, weshalb, warum überhaupt ein Sabbatical?

 

Überlege dir genau, weshalb du gerade jetzt ein Sabbatjahr einlegen möchtest. Geht es um eine Weiterbildung, einen langjährigen Herzenswunsch oder vielleicht sogar deine Gesundheit? Sei dir im Voraus bewusst, was genau deine Motivation ist, denn je sicherer du dir deiner Sache bist, desto überzeugender wirkst du auf dein Umfeld – insbesondere Vorgesetzte. Du solltest auch erwägen, welche Einwände dein Umfeld einbringen könnte und wie du damit umgehst. Wenn du Einwänden selbstbewusst und mit Lösungen entgegnest, ist dir die Unterstützung von deinen Bekannten schon so gut wie sicher.

Auch wenn es verlockend ist, sich dem Träumen hinzugeben, darfst du nicht vergessen, dass eine Auszeit aus dem Beruf auch Probleme mit sich bringen kann. Finanzielle Engpässe, Mangel an Unterstützung von deinem Arbeitgeber oder Probleme beim Erhalt eines Visums: All das könnte dir dein Sabbatjahr unnötig schwer machen. Überlege dir frühzeitig, wie du mit eventuellen Herausforderungen und Stolpersteinen umgehen kannst.

 

Finanzplanung fürs Sabbatjahr

 

Das Finanzielle ist (wie so oft im Leben) der größte Stolperstein für ein geplantes Sabbatjahr, egal ob im öffentlichen Dienst oder als Angestellter. Deshalb ist auch hier frühzeitiges Planen angesagt. Hast du bereits finanzielle Rücklagen, die du verwenden kannst, solltest du genau planen, wie dein monatliches Budget aussieht – insbesondere, wenn du eine Reise planst. Recherchiere lokale Preise, günstige Unterkünfte und Wechselkurse. Auch darfst du nicht vergessen, dass bürokratische Kosten anfallen, beispielsweise wenn du einen neuen Pass brauchst oder ein Visum beantragst.

Es ist ebenso hilfreich, bereits lange im Voraus die Kosten im Alltag zu reduzieren, um sich ein (weiteres) Polster anzulegen. Wo genau kannst du im Alltag sparen bzw. etwas dazu verdienen? Mach dir einen detaillierten Finanzplan für deine Auszeit, am besten mit etwas Spielraum für Notfälle. Es wäre schließlich schade, wenn dir gerade kurz vor dem Tauchgang deines Lebens das Geld ausgeht.

 

Versicherungen und Soziales während des Sabbaticals 

 

Im Großen und Ganzen kann man sagen, dass ein Sabbatical nicht die Welt kostet. Es sind schließlich nicht (nur) Millionäre, die sich eine Auszeit gönnen, sondern oftmals ganz normale Angestellte. Jedoch solltest du dich auf Verzicht einstellen. So entgehen dir zum Beispiel während der Zeit Renten- und Sozialbeiträge ganz oder werden stark reduziert. Im Falle einer Kündigung erhältst du Arbeitslosengeld nur, wenn du im Land bist und dem Arbeitsmarkt zur Verfügung stehst, aber das ist ja nicht der Sinn und Zweck des Sabbaticals. Viele Versicherungen kannst du allerdings während deiner Abwesenheit ruhen lassen bzw. kündigen.

Dies gilt aber nicht für die Krankenversicherung. Bleibt dein Arbeitsverhältnis bestehen, läuft auch deine Krankenversicherung weiter. Jedoch solltest du dich vorher schlaumachen, ob eventuell eine Zusatzversicherung notwendig ist, zum Beispiel bei einem (längeren) Auslandsaufenthalt. Gibst du dein Arbeitsverhältnis jedoch komplett auf, musst du dich selbst versichern. Auch hier gilt es, sich frühzeitig zu informieren, welche Zusatzversicherungen notwendig sind, da die Reisekrankenversicherung bei längeren Aufenthalten im Ausland nicht greift. Die meisten Versicherer sind aber auf solche Fälle vorbereitet und bieten maßgeschneiderte Tarife für Weltenbummler. Meist benötigst du eine Anwartschaftsversicherung, damit deine Krankenversicherung dich auch nach deiner Rückkehr weiter versichert und einen entsprechenden Zusatztarif.

 

Der richtige Zeitpunkt fürs Sabbatjahr

 

Ein Sabbatical benötigt großzügige Planung und sollte daher keine spontane Bauchentscheidung sein. Nimm dir ausreichend Zeit, diesen Schritt zu durchdenken und dann zu planen. Schließlich musst du dir nicht nur ein Polster ansparen, sondern auch dein Umfeld und diverse bürokratische Dinge planen, beispielsweise musst du bei einer Reise eventuell ein Visum beantragen oder auch deine Wohnung untervermieten. Und nicht zuletzt solltest du auch deinem Arbeitgeber genügend Zeit geben, sich auf deine Auszeit vorzubereiten.

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Sabbatical-Regelung: Wie überzeuge ich meinen Arbeitgeber?

 

Verständlicherweise sind nicht alle Vorgesetzten begeistert von der Idee, ihre Arbeitskräfte für einige Zeit entbehren und ersetzen zu müssen. Trotzdem gibt es auch Konzerne, die ein Sabbatjahr für ihre Angestellten als Bereicherung sehen und sogar bereits vertragliche Regelungen dazu haben. Je kleiner das Unternehmen jedoch, desto schwieriger wird es für deinen Chef deine Arbeitskraft mit einer anderen Person vertreten.

Es ist definitiv empfehlenswert, sich vorher bei anderen „Aussteigern“ Tipps zur Planung zu holen. Solltest du persönlich niemanden kennen, gibt es im Internet diverse Foren oder auch Gruppen in sozialen Medien, die dir dabei behilflich sein können. Denn jede Auszeit beinhaltet Aspekte, an die du vielleicht nicht direkt denkst.

Ist der Zeitpunkt für das Gespräch erstmal gekommen, ist es wichtig, dass du von deiner Entscheidung überzeugt bist und dieses Gefühl auch selbstbewusst ausstrahlst. Die richtige Körpersprache im Gespräch mit deinem Vorgesetzten kann für einen Erfolg entscheidend sein.

Im Folgenden findest du ein paar schlagkräftige Argumente, die dir dabei helfen sollten, das Herz deines Chefs zu erweichen.

 

Wie kann das Unternehmen von deinem Sabbatjahr profitieren?

 

Ganz wichtig ist, dass du dir erstmal überlegst, wie das Unternehmen von deinem Sabbatjahr profitieren kann. Arbeitest du zum Beispiel in der Tourismusbranche, ist eine Weltreise von Vorteil, da du deine Erfahrungen nach deiner Rückkehr im Job anwenden kannst. Vielleicht kannst du in dem Jahr auch eine Weiterbildung absolvieren oder eine neue Sprache lernen, die du hinterher sinnvoll im Betrieb anwenden kannst. Natürlich hast du auch die Chance, im Sabbatjahr ordentlich neue Kraft und Energie zu tanken. Du bist jetzt bereit, neue oder alte Herausforderungen mit Tatendrang und Inspiration anzugehen.

Auf jeden Fall solltest du bereits praktische Lösungen parat haben, wie deine Firma deine Abwesenheit am besten kompensieren kann, zum Beispiel bei der Verteilung deiner Aufgaben.

 

Wann ist der richtige Zeitpunkt?

 

Denke daran, das Thema rechtzeitig bei einem persönlichen Gespräch mit deinem Vorgesetzten zu erwähnen, damit sowohl dir als auch deinem Chef genug Zeit zur Planung bleibt. Das kann schon gut ein Jahr im Voraus passieren, da du ja eventuell auch Überstunden oder ähnliches ansammeln musst.

Du solltest dir auch vorher überlegen, wie flexibel du bezüglich des Sabbaticals sein kannst. Gibt es Spielraum beim Zeitpunkt oder der Dauer? Kannst du dir vorstellen, hinterher eine andere Position zu übernehmen? Vergiss bei den Verhandlungen nie, dass es für deinen Chef ein großer Aufwand sein kann, dir bei der Organisation deines Sabbaticals zu helfen. Zeige dich daher – soweit es geht – kompromissbereit.

Steht beispielsweise eh ein Wechsel zu einem neuen Aufgabenbereich für dich an? Dann wäre dies ein guter Zeitpunkt für dein Sabbatjahr, da du eh in einen neuen Aufgabenbereich eingearbeitet werden müsstest. Es wäre auch sinnvoll deine Auszeit nicht unbedingt in der Hochsaison (zum Beispiel vor Weihnachten oder in den Sommerferien, je nach Branche) zu beginnen.

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Sabbatical-Modelle: Arbeitsrecht & Bedingungen

 

Stimmt der Arbeitgeber dem Sabbatjahr erstmal zu, gibt es verschiedene Möglichkeiten, dies zu realisieren. Hierbei wird jedoch unterschieden, ob es sich um ein Sabbatical für Angestellte oder im öffentlichen Dienst handelt. Hier gibt es nämlich ein paar feine Unterschiede.

 

Sabbatjahr für Angestellte

 

Für Angestellte lohnt es sich zu überprüfen, ob man nicht genug Überstunden und Urlaubstage für ein kurzes Sabbatical angespart hat. Damit kannst du dir z. B. eine längere Reise leisten und dabei weiterhin bezahlt werden. Da Unternehmen jedoch sehr darauf achten, dass Urlaub und Überstunden fristgerecht abgebaut werden, ist dies nur in wenigen Fällen möglich.

Von Vollzeit auf Teilzeit

Es gibt aber noch andere Möglichkeiten. So kann zum Beispiel eine Vollzeitstelle in eine Teilzeitstelle umgewandelt werden. Hierbei füllt der Arbeitnehmer sein Arbeitszeitkonto durch eine vereinbarte Anzahl an Überstunden auf, sodass er sich später freistellen lassen kann. Eine ähnliche Variante ist es für einen bestimmten Zeitraum bei voller Arbeit auf ein Teil des Gehalts zu verzichten und dieses dann später ausgezahlt zu bekommen. Auf diese Weise sichert sich der Arbeitnehmer wenigstens ein Teilgehalt für den Zeitraum des Sabbaticals. Beide Varianten wollen aber weit im Voraus geplant sein, um genügend Überstunden, bzw. Gehaltsüberschuss anzusammeln.

Arbeitszeitkonto

Eine weitere Möglichkeit sind sogenannte Langzeitarbeitskonten. Hierbei übertragen Mitarbeiter über einen längeren Zeitraum hinweg regelmäßig ihre Überstunden auf das Konto und können dann später über dieses „Guthaben“ verfügen. So kann man sich zusätzliche Urlaubstage nehmen oder sogar den vorgezogenen Ruhestand planen.

 

Sabbatical im öffentlichen Dienst

 

Für ein Sabbatjahr im öffentlichen Dienst gelten wiederum andere Regelungen. Staatsbedienstete zum Beispiel können theoretisch bis zu sechs Jahre unbezahlt Urlaub nehmen, sofern keine dienstlichen Belange dies verhindern. Allerdings gilt dies nur für Beamte, die bei Kommunen und Ländern angestellt sind.

Für Bundesbeamte und Beschäftigte im öffentlichen Dienst gibt es keine derartige Regelung für ein Sabbatjahr. Nur in Ausnahmefällen und aus wichtigen, zum Beispiel gesundheitlichen, Gründen können sie Sonderurlaub nehmen. Allerdings bietet sich auch hier die Möglichkeit eines Teilzeitbeschäftigungsmodells an. So kann man längere Vollzeitarbeit dann mit entsprechenden Auszeiten kombinieren. Aber auch hier gilt, die Auszeit will vorausschauend geplant sein.

 

Elternzeit als Sabbatjahr

 

Für junge Eltern bietet die Elternzeit auch die Möglichkeit für ein Sabbatical. Beide Elternteile können sich die Elternzeit gleichmäßig aufteilen und so eine längere Auszeit planen. Allerdings hat man hier natürlich die Kinder dabei und es müssen ganz andere Aspekte beachtet werden. Aber längere Reisen werden immer beliebter bei jungen Eltern. So kann man die gemeinsame Elternzeit und das Sabbatjahr nutzen, um mit den jungen Kindern die Welt zu entdecken. Nicht nur kann eine starke Beziehung zwischen Eltern und Kindern geknüpft werden, für die Kids ist das Kennenlernen von fremden Kulturen und Menschen im Ausland auch sehr bereichernd.

Bei so vielen neuen Eindrücken und Inspiration steht man der Arbeit nach dem Jahr mit einer ganz neuen Einstellung gegenüber. Von einem solchen Szenario profitieren also alle Parteien: die Eltern, die Kinder und der Arbeitgeber.

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Rückkehr aus dem Sabbatical: So findest du wieder in den Job

 

Nachdem man für einen längeren Zeitraum hauptsächlich nach dem eigenen Rhythmus gelebt hat, fällt es oft nicht leicht, wieder im Alltag anzukommen. Du hast womöglich die Welt erkundet, neue Leute kennengelernt und neue Hobbys gefunden – und all das muss nun wieder dem Alltag weichen. Der Wecker klingelt um sechs Uhr morgens, du musst durch den Arbeitsverkehr in der Früh und zu allem Überfluss schmeckt der Kaffee im Büro eben einfach nicht wie in Italien.

Aber der Wiedereinstieg nach dem Sabbatical muss nicht so trist sein, wie dieses Bild vermuten lässt. Sei dir von Anfang an darüber im Klaren, dass du dich während deiner Auszeit verändern und weiterentwickeln wirst. Halt dir jedoch auch immer vor Augen, dass dein Sabbatjahr eben enden wird und du irgendwann wieder arbeiten gehen musst. Wenn du diese Punkte immer im Hinterkopf behältst, wird es dir deine Rückkehr wenigstens etwas erleichtern.

Es gibt aber auch ein paar praktische Tricks, die dir dabei helfen, dich wieder in deinem Alltag zurechtzufinden. 

 

Sanfte Rückkehr

 

Versuche deine Landung in der Realität so sanft wie möglich zu gestalten. So solltest du wenigstens einige Zeit vor deinem ersten Arbeitstag in die Heimat zurückkehren und diese Zeit mit positiven Aktivitäten füllen. Triff dich zum Beispiel mit Freunden oder Verwandten, die du während deiner Abwesenheit vermisst hast und belebe so eingestaubte Beziehungen wieder. Der Einzug in eine neue (oder die alte) Wohnung kann durchaus auch positiv besetzt sein. Du könntest beispielsweise die Wohnung nach deinem (neuen) Geschmack umgestalten, um dich heimischer zu fühlen oder einfach ein paar Erinnerungsfotos aufhängen.

Um den Einstieg in die Arbeit zu erleichtern, empfehlen wir, dass du dich vorher schon mit alten Kollegen in Verbindung setzt und so vor dem ersten Arbeitstag auf dem neuesten Stand bist. Ein Telefonat mit deinem Chef könnte dir ebenso den Wiedereinstieg etwas erleichtern. So rufst du dich wieder in Erinnerung und kannst deine zurückgewonnene Motivation betonen, um einen guten Eindruck zu machen.

Wenn du Glück hast, besteht sogar die Möglichkeit, in der ersten Woche weniger Tage zu arbeiten, indem du zum Beispiel an einem Mittwoch oder Donnerstag anfängst.

 

Erinnerungen pflegen

 

Bei aller Vorbereitung auf den neuen alten Job, ist es aber auch sehr wichtig, die schönen Erinnerungen an dein Sabbatjahr zu pflegen. So solltest du mit liebgewonnenen Bekanntschaften Kontakt halten oder ein dazugewonnenes Hobby weiterführen. Es besteht auch die Möglichkeit, den Kontakt zu anderen Rückkehrern aufzunehmen, um Erfahrungen auszutauschen und gemeinsam die schönen Momente Revue passieren zu lassen. Andere Teilzeitaussiedler können eher nachvollziehen, welche Erfahrungen du auf deiner Weltreise gemacht hast. Sie werden auch nicht so schnell deiner spannenden Geschichten überdrüssig wie deine neuen und alten Kollegen. Knüpfen kannst du solche Kontakte leicht durch Gruppen in sozialen Medien oder einschlägigen Internetforen.

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Das Sabbatjahr: alles auf einen Blick

 

Wie planst du deine Auszeit vom Job am besten? Hier sind die 7 wichtigsten Tipps, damit dein Sabbatical auch garantiert ein Erfolg wird.

  1. Warum möchtest du ein Sabbatical machen? Was genau hast du vor? Überlege es dir, bevor du dein Umfeld informierst.
  2. Bereite dich auf Kritik und Einwände von Bekannten, Kollegen usw. vor. Überlege dir Lösungsvorschläge. Das ist eine gute Übung für das Gespräch mit deinem/r Chef/in.
  3. Lege bereits frühzeitig einen Finanzplan an und informiere dich über die Versicherungen, die du benötigst.
  4. Ein Sabbatjahr will gut geplant sein. Wähle den richtigen Zeitpunkt mit Bedacht, aber versuche trotzdem so flexibel wie möglich zu bleiben.
  5. Du solltest schon frühzeitig das Gespräch mit deinen Vorgesetzten suchen, damit ihr das Sabbatical gemeinsam planen könnt. Informiere dich vorher intensiv über arbeitsrechtliche Möglichkeiten, damit du aktiv verhandeln kannst.
  6. Lege dir bereits praktische Lösungen für deine Abwesenheit bereit, die du deinen Vorgesetzten präsentieren kannst. Das zeigt, dass du dir auch Gedanken über deinen Arbeitsplatz gemacht hast.
  7. Vergiss nie, dass dein Sabbatjahr auch wieder enden wird und plane frühzeitig deine Rückkehr in den Alltag, damit der Übergang so sanft wie möglich vor sich geht.

Sollte für dich jedoch nach dem Sabbatical erstmal eine Neuorientierung anstehen, kannst du auf Monster.de garantiert deinen Traumjob finden.