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Was kann ich tun, um schneller befördert zu werden?

Was kann ich tun, um schneller befördert zu werden?

Was kann ich tun, um schneller befördert zu werden?

Praktisch jeder Arbeitnehmer hat das Ziel, die eigene Karriere voranzutreiben. Allerdings ist das oft nicht so einfach, wie es sich im ersten Moment anhört. Viele Menschen gehen davon aus, dass sie nur dann beruflich weiterkommen, wenn sie die Firma wechseln. Das ist aber nicht richtig, denn häufig gibt es auch beim derzeitigen Arbeitgeber Aufstiegschancen – und das nicht nur in der eigenen Abteilung.

Arbeiten Sie in einer kleinen Firma, wissen Sie vermutlich ziemlich genau, wer für was zuständig ist – und wer für eine Beförderung in Frage kommt. In größeren Unternehmen ist die Lage dagegen deutlich unübersichtlicher – vor allem in anderen Abteilungen können sich Chancen ergeben, von denen Sie gar nichts mitbekommen. Es lohnt sich daher in solchen Firmen, auf interne Ausschreibungen oder Aushänge zu achten. Zudem können Sie versuchen, sich im Unternehmen möglichst gut zu vernetzen – so erfahren Sie nicht nur von Ausschreibungen, sondern steigern unter Umständen auch gleich Ihre Chancen auf den Job.

Erregen Sie die Aufmerksamkeit des Chefs

Gewöhnen Sie sich an, früh zur Arbeit zu kommen, und versuchen Sie, abends der Letzte zu sein, der geht. Übertreiben Sie es dabei aber nicht – mit einem Schlafsack in der Firma aufzutauchen, wäre dann doch etwas zu viel des Guten. Zeigen Sie Ihrem Vorgesetzten, dass Sie im Unternehmen weiterkommen wollen – und Sie nicht einer von denen sind, die einfach nur ihre Zeit absitzen.

Wenn Sie morgens oder abends eine E-Mail versenden müssen, könnten Sie sie auch an Ihre Vorgesetzten schicken. So zeigen Sie ihnen, dass Sie bereit sind, mehr als nur das Nötige zu tun. Werden Überstunden in Ihrer Firma ausbezahlt, kann das Ganze allerdings auch nach hinten losgehen. Ihre Chefs sollen schließlich nicht denken, dass Sie nur länger bleiben, um Ihr Gehalt aufzubessern.

Versuchen Sie, mit Spaß an die Arbeit zu gehen, und zeigen Sie das auch Ihren Kollegen. Gehen Sie die Sachen positiv an und pflegen Sie ein gutes Verhältnis zu den anderen Mitarbeitern. Melden Sie sich auch freiwillig für Aufgaben, ganz gleich, ob es um eine geschäftliche Angelegenheit geht oder nicht. Helfen Sie, eine gelungene Weihnachtsfeier im Büro oder einen schönen Sommerausflug zu organisieren, werden sich das nicht nur Ihre Kollegen merken.

Sie sollten immer bereit sein, etwas mehr zu tun, als von Ihnen erwartet wird. Dabei sollten Sie aber den Mund nicht zu voll nehmen – übernehmen Sie nur die Aufgaben, die Sie auch wirklich schaffen können, und sprechen erst darüber, wenn sie abgeschlossen sind. Halten Sie sich am besten an folgende Grundregel: Versprechen Sie weniger, als Sie schaffen können, und erledigen Sie mehr, als man von Ihnen erwartet.

Achten Sie zudem auf Ihr Äußeres. Wenn möglich, passen Sie sich dem Kleidungsstil Ihrer Vorgesetzten an – ohne sie dabei aber zu kopieren. So machen Sie es Ihren Chefs leicht, Sie in einer Führungsposition zu sehen.

Beeindrucken Sie mit Ihren Leistungen

Für eine Beförderung ist in der Regel keine komplette Bewerbung mit Lebenslauf erforderlich. Trotzdem ist es sinnvoll, einen schriftlichen Nachweis über Ihre Leistungen vorzulegen. Listen Sie Ihre wichtigsten Erfolge in der Firma auf und vergleichen Sie Ihre Leistung mit der anderer Kollegen mit ähnlichen Aufgaben. Voraussetzung sollte hier natürlich sein, dass Sie besser als die anderen Mitarbeiter abgeschnitten haben. Das dürfen Sie den Chef auch ruhig wissen lassen, ohne dabei aber die Leistungen der Kollegen herabzuwürdigen.

Nehmen Sie an Schulungsmaßnahmen teil und versuchen Sie, weitere Möglichkeiten zu nutzen, um aus der Masse herauszustechen. Lesen Sie zum Beispiel einschlägige Fachzeitschriften und teilen Sie Ihr Wissen mit den Kollegen. Abendkurse zu Themenbereichen, in denen Ihr Arbeitgeber keine Schulungen anbietet, sind ebenfalls eine Überlegung wert. Erweiterte Buchhaltungs- oder Computerkenntnisse – oder gar ein Diplom- oder Master-Abschluss – machen sich nicht nur bei einer Bewerbung gut.

Der Umgang mit ehemaligen Kollegen

Erhalten Sie die angestrebte Beförderung, kann es gut sein, dass Sie plötzlich der Vorgesetzte vorheriger Arbeitskollegen sind. Diese Situation ist für alle Beteiligen oft schwierig und erfordert daher einen sensiblen und überlegten Umgang. Viele frischgebackene Führungskräfte scheitern daran und landen nach der Probezeit wieder auf ihrer alten Stelle. Das wollen Sie sicherlich vermeiden.

Scheuen Sie sich nicht, Ihren Chef um Rat zu fragen, wie Sie mit dieser neuen Situation umgehen sollten. Versuchen Sie auch, klar und eindeutig mit Ihren ehemaligen Kollegen zu kommunizieren. Überlegen Sie sich einfach, wie Sie gerne in einer ähnlichen Situation behandelt werden würden. Wichtig ist auch, dass Sie Schwierigkeiten ansprechen und lösen, denn sonst können aus kleinen Ressentiments ganz schnell handfeste Probleme werden.

Am besten konzentrieren Sie sich darauf, Ihre Mitarbeiter zu motivieren, denn so können Sie ein echtes Team aufbauen und zugleich die Zielvorgaben Ihrer Abteilung erfüllen. Lassen Sie nicht den Chef heraushängen, wenn Sie befördert werden, gehen Sie aber auch nicht zu kameradschaftlich mit Ihren neuen Mitarbeitern um. Es geht im Unternehmen schließlich nicht darum, neue Freunde zu finden, sondern darum, einen Job zu erledigen.


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