Selbstbewusst im Job – wie man auch kleine Rückschläge wegsteckt

Selbstbewusst im Job – wie man auch kleine Rückschläge wegsteckt

Schon der bekannte deutsche Philosoph Friedrich Nietzsche sagte: „Was mich nicht umbringt, macht mich stärker.“ Dies ist die perfekte Einstellung, um stark im Beruf zu sein und positiv mit Rückschlägen umzugehen. Mit einer solchen Einstellung kannst du auch gleich für deine Kollegen als Beispiel dienen. Darüber hinaus werden dich Rückschläge beruflich und privat auf lange Sicht weiterbringen.

Einige Rückschläge können vermieden werden, wenn du die Sachlage gut im Voraus interpretierst. Andere Rückschläge sind unvermeidbar. Bestimmte Strategien helfen, dich auf Konfliktsituationen vorzubereiten und im besten Fall gestärkt  wieder herauszukommen, damit du weiterhin selbstbewusst im Job auftrittst.

 

So bleibst du selbstbewusst im Job

 

Tipp 1 – Schlüsselfaktor Gesundheit (körperliche und seelische)

Gute körperliche Gesundheit ist der beste Weg zu mehr Selbstbewusstsein. Denn ein knurrender Magen und Müdigkeit fühlen sich manchmal wie ein mangelndes Selbstbewusstsein an und können dich dazu bringen, normale Situationen negativer zu interpretieren, als sie sind. Viel Schlaf (sogar auf der Arbeit) und eine ausgewogene Ernährung helfen und Sport befreit vom alltäglichen Stress. Hör auch in herausfordernden Zeiten und bei Krankheit nicht auf, deinen Körper gut zu behandeln – von innen und außen.

 

Tipp 2 – Nutze dein Netzwerk

Wenn du dir dein Netzwerk langsam aufbaust und regelmäßig Kontakt hältst, dann hast du bei etwaigen Rückschlägen gute Freunde und Bekannte, die hinter dir stehen. Nichts fühlt sich besser für den Selbstwert an, als zu wissen, dass dir im Zweifel jemand glaubt, egal ob das mit einer schwieriger Situation mit einem Kunden, dem Chef oder mit Konflikten mit Kollegen zusammenhängt.

 

Tipp 3 – Strategisches Vorausdenken hilft in Krisensituationen

Der Arbeitsalltag kann sehr stressig werden. Es ist aber sehr wichtig stetig innezuhalten und die Situationen zu analysieren:

  • Welche möglichen Probleme kommen auf dich zu?
  • Wie kannst du vorsorgen?
  • Welche risikoreichen Projekte kannst du vermeiden?

Nimm dir Zeit, diese Fragen für dich zu beantworten, damit du dich im Hier und Jetzt gut vorbereitet fühlst.

 

Tipp 4 – Dein Notgroschen ist die beste Absicherung

Nach essenziellen Kosten gibt es eine Priorität – spare genug Geld, damit du im Zweifelsfall mindestens sechs Monate in deinem jetzigen Lebensstandard problemlos über die Runden kommen kannst. Dies verringert Stress, denn deine Existenz ist so auch bei einer plötzlichen Kündigung nicht gefährdet.

 

Tipp 5 – Gestehe dir Rückschläge ein

Akzeptiere die Situation. Unterdrücke sie nicht. Fühle deine Emotionen, egal wie sie kommen. Sei bei einem Rückschlag authentisch. Dies ist psychologisch für deinen inneren Frieden besser. Viele Rückschläge sind auf zwei Sachen zurückzuführen.

  • Problem 1: Du hast die falsche Person gefragt. Bringe deine Ideen das nächste Mal zu den Leuten, die dein Input brauchen, deine Ideen akzeptieren und sie wertschätzen werden.
  • Problem 2: Du hast deine Ideen nicht richtig verkauft. Deine Geschichte muss die Person inspirieren, der du von deiner Idee erzählst. Nächstes Mal, schneidere deine Nachricht akkurat nach Maß und passe sie deinem Publikum genau an.

 

Tipp 6 – Ändere deine Denkweise

Rückschläge sind Fortschritte. Sie zeigen dir, was wichtig ist und was du verbessern kannst. Aber denk immer daran, viele Rückschläge passieren nicht durch dein eigenes Handeln, sondern sind strukturell bedingt. Vielleicht seid ihr bei der Arbeit unterbesetzt und du konntest deswegen nicht alle Aufgaben perfekt meistern. Vielleicht fehlt im Unternehmen die richtige Kommunikation, die Konflikte schon im Voraus hätte beheben können. Vielleicht könnte die Unternehmenskultur besser sein und Angestellte besser unterstützt werden. Und denk noch weiter – heutzutage ist deine Identität mit deinem Job verknüpft, aber es war nicht immer so. Dein Arbeitsalltag unterliegt strukturbedingten Dynamiken, aber auch (nicht zu erfüllenden) Idealbildern des perfekten Arbeitnehmers. Vielleicht brauchst du auch einfach einen anderen Job.