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Vorlagen für Kündigungsschreiben

Vorlagen für Kündigungsschreiben

Mach' deine Kündigung mit einem Schreiben offiziell

Um deinen Job ordnungsgemäß zu kündigen, musst du ein offizielles Kündigungsschreiben aufsetzen. Vor allem wenn du schon ein neues Jobangebot in der Hinterhand hast, solltest du mit der Kündigung nicht zu lange warten, um den Termin für deinen ersten Tag im neuen Betrieb festlegen zu können.

Dies ist zum einen wichtig, damit dein Arbeitgeber deine Unterschrift offiziell zur Beendigung des Arbeitsverhältnisses hat, aber auch um das Datum schriftlich festzuhalten, zu dem dein Arbeitsvertrag ausläuft.

Nutze unsere Kündigungsvorlagen: Füllen deine persönlichen Daten ein und bringe so den Stein für den nächsten Schritt auf der Karriereleiter ins Rollen. Wenn du noch unsicher bist, welche Punkte dein Kündigungsschreiben enthalten muss, verwende eine der unten aufgeführten Vorlagen. Jede Einzelne ist dabei so gestaltet, dass sie dir genau die richtige Hilfestellung für deine persönliche Situation bietet. Welchen Beruf in welcher Branche du gerade kündigen willst, spielt dabei keine Rolle.

Muster für Kündigungsschreiben

  • Detaillierte Kündigungsvorlage  – Diese Vorlage ist für Arbeitnehmer geeignet, die schon für lange Zeit im gleichen Betrieb beschäftigt sind und die ausführlich begründen möchten, warum sie kündigen. Dadurch erhältst du außerdem die Möglichkeit, deinem Betrieb ein ehrliches und direktes Feedback geben zu können.
  • Standard-Kündigungsvorlage  – Mit dieser Vorlage sorgst du dafür, dass du während und nach deiner Kündigung einen positiven letzten Eindruck hinterlässt. Sie ist vor allem für Betriebe geeignet, in denen du deinem direkten Vorgesetzten und die Personalabteilung gleichzeitig über dein berufliches Ausscheiden informieren musst.
  • Förmliche Kündigungsvorlage – Diese Vorlage enthält nur das Nötigste; nicht mehr und nicht weniger. Sie eignet sich für alle, die mit ihrem Arbeitsverhältnis eher unglücklich sind, aber dennoch nichts äußern wollen, was sich negativ auf ihr Arbeitszeugnis oder Empfehlungsschreiben auswirken könnte.
  • Musterschreiben für verkürzte Kündigungsfristen – Diese Vorlage hilft dir dabei, eine verkürzte Kündigungsfrist in Anspruch zu nehmen, sofern diese Möglichkeit in deinem Arbeitsvertrag vorgesehen ist. Das ist besonders dann sinnvoll, wenn du so schnell wie möglich im neuen Job anfangen möchtest.
  • Musterschreiben für verlängerte Kündigungsfristen – Diese Vorlage kommt deinem Arbeitgeber entgegen, da die im Vertrag vorgesehene Kündigungsfrist ein wenig verlängert und somit auch seine Möglichkeit, passenden Ersatz zu finden, verbessert wird. Sie eignet sich für Arbeitnehmer mit langfristigen Plänen für den beruflichen Neustart, die auch in der Kündigungssituation gut und einvernehmlich mit ihrem Vorgesetzten zusammenarbeiten wollen.
  • Kündigungsvorlage für den Ruhestand – Diese Vorlage ist für diejenigen geeignet, die sich für den Ruhestand entschieden haben und keine weiteren Jobs oder Karriereschritte mehr anstreben.

Es ist in jedem Fall empfehlenswert, sich den Eingang des Kündigungsschreibens quittieren zu lassen, sei es handschriftlich oder per E-Mail. Mit einem schriftlichen Beleg bist du auf der sicheren Seite, falls es später unangenehme Diskussionen darüber geben sollte, ob die Kündigung fristgerecht und formal korrekt eingereicht wurde.

 

Kündigung schreiben: Wie du sicher die richtige Entscheidung triffst

Schon lange beschäftigst du dich mit dem Gedanken zu kündigen? Doch du bist wirklich unsicher? Ein Kündigungsschreiben hast du  schnell aufgesetzt und dem Arbeitgeber in die Hand gedrückt. Du musst dich bei ihm auch nicht dafür rechtfertigen, was dich zu diesem Schritt bewogen hat. Doch du selbst solltest genau wissen, ob du damit die richtige Entscheidung triffst. Es gibt gute Gründe, die eindeutig für eine Kündigung sprechen:

Fehlende Wertschätzung: Du vermisst die Anerkennung deiner Leistung und empfindest deine Bezahlung als unfair.

Keine Perspektiven: Du trittst schon zu lange auf der Stelle und hast nicht die Möglichkeit aufzusteigen oder dich weiterzubilden.

Demotivierende Betriebskultur: Autoritäre Strukturen, kaum Mitspracherecht, keine Fehlerkultur – so macht dir die Arbeit auf lange Sicht keinen Spaß.

Krankmachender Stress: Das Arbeitspensum ist zu hoch, die Stimmung ist schlecht – Du spürst, dass die Arbeit dich krank macht.

Langeweile: Du bist chronisch unterfordert und hast das Gefühl, dass dir der Job keine Herausforderung mehr bietet.

Wenn du intern nicht wechseln kannst, dann solltest du dich extern umsehen und einen neuen Job suchen. Idealerweise hast du zum Zeitpunkt der Kündigung schon eine neue Stelle in der Hinterhand. Aber: Lass  dich nicht durch kurzfristigen Ärger zu unüberlegten Schritten verleiten. Vielleicht hatte der Chef oder der Kollege mit seiner Kritik nicht ganz unrecht? Viele Konflikte lassen sich durch ein offenes Gespräch aus der Welt schaffen.

 

Was du noch tun sollten, bevor du  dein Kündigungsschreiben übergibst

Nimm dir den Arbeitsvertrag noch einmal genau vor: Wie ist die vereinbarte Kündigungsfrist? So gehst du sicher, dass du deine schriftliche Kündigung rechtzeitig übergibst. Übrigens: Beweise Mut und händige Sie deinem Arbeitgeber die Kündigung persönlich aus. Damit gibt es auch keinen Zweifel darüber, dass dein Chef die Kündigung fristgerecht erhalten hat.

Wahrscheinlich wird dein Boss wissen wollen, warum du gehen willst. Verzichte hier besser auf Anschuldigungen – auch wenn es der Wahrheit entsprechen würde. Hinterlasse lieber einen professionellen Eindruck und begründen deinen Schritt mit einem neuen Jobangebot, das dir neue Herausforderungen bieten kann. Bereite dich in Ruhe auf dieses Gespräch vor.

Hat es tatsächlich massiven Ärger gegeben, sichere dir noch vor der Kündigung alle Unterlagen, die diese Konflikte aussagekräftig dokumentieren: unverschämte E-Mails von Kollegen, Drohungen des Chefs etc. So bist du vorbereitet, wenn es nach deinem Kündigungsschreiben noch zu einer Auseinandersetzung kommen sollte.