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Rekrutieren über soziale Netzwerke: Die Geheimwaffe für den öffentlichen Dienst

Rekrutieren über soziale Netzwerke: Die Geheimwaffe für den öffentlichen Dienst

Publizierten öffentliche Arbeitgeber Stellenanzeigen früher fast ausschließlich in brancheninternen Ausschreibungsorganen, schalten sie inzwischen ihre Jobinserate auch ganz selbstverständlich auf Stellenportalen wie Monster. So erreichen sie eine größere Zahl an Kandidaten. Was viele Arbeitgeber im öffentlichen Dienst in der Personalbeschaffung allerdings noch vernachlässigen: die zusätzliche Veröffentlichung von Stellenanzeigen über soziale Netzwerke wie Facebook, Twitter und Instagram. Dabei böte das Rekrutieren über soziale Netzwerke gerade im öffentlichen Bereich besondere Chancen. Wir sagen Ihnen welche.

Von Sonja Dietz

Was sind die Vorteile des Rekrutierens über soziale Netzwerke?

Laut der Monster-Studie „Recruiting Trends 2020“ möchte heute jeder zweite Kandidat lieber von einem Unternehmen angesprochen werden, als sich selbst aktiv zu bewerben. Der Grund: In den vergangenen Jahren haben Talente gelernt, dass Arbeitgeber immer stärker auf Kandidaten zugehen, um ihre Vakanzen zu besetzen.

Damit wächst die Zahl der so genannten passiven Kandidaten, die nicht selbst auf Stellensuche gehen, sondern warten, bis ein Arbeitgeber bei ihnen anklopft, kontinuierlich. Daraus folgt: Arbeitgeber, die sich im Recruiting allein auf die Kandidaten fokussieren, die aktiv Jobsuche gehen, verpassen viele Chancen.

Wie funktioniert das Rekrutieren über soziale Netzwerke?

Bei der Ansprache passiver Kandidaten bietet insbesondere das Rekrutieren über soziale Netzwerke wie Facebook, Instagram oder Twitter erhebliche Möglichkeiten. Hier lassen sich passive Kandidaten perfekt erreichen. Das ermöglicht ein so genannter Targeting-Algorithmus, mit dem sich Stellenanzeigen exakt an alle Talente, die zu einer Vakanz passen, ausspielen lässt. Die Stellenanzeige erscheint dann gut sichtbar in der Timeline der Zielgruppe. Es gibt beim Veröffentlichen von Stellenanzeigen über soziale Netzwerke also praktisch keine Streuverluste.

Allerdings setzt die Personalsuche in den sozialen Medien ein gewisses Verständnis für die verschiedenen Plattformen voraus. Denn so groß das Potenzial des Rekrutierens über soziale Netzwerke auch ist – die Vorteile lassen sich nur voll und ganz ausschöpfen, wenn Recruiter genau wissen, wie sie die Anzeige auf einem Netzwerk perfekt ausspielen.

Dazu muss man wissen: Jedes Netzwerk ist ein bisschen anders ausgerichtet und bedient eine andere Zielgruppe, die bei der Ansprache auf unterschiedliche Impulse reagiert. Personalsuchende sollten diese Besonderheiten beim Rekrutieren über soziale Netzwerke genau kennen und beachten.

Herausfordernd: Das richtige Bedienen des Anzeigenmanagers der sozialen Netzwerke

Hinzu kommt, dass auch der Anzeigenmanager der Sozialen Netzwerke, über den das Jobinserat ausgespielt wird, für Unerfahrene eher schwer zu bedienen ist: Dieser fragt sehr viele Details ab und viele Einstellungen müssen sehr bedacht und feingranular vorgenommen werden. Das kann ohne die entsprechende Vorerfahrung für Recruiter verwirrend sein. Außerdem wurde der Ad Manager ursprünglich zu Marketingzwecken entwickelt und folgt einer anderen Logik, als im Recruiting üblich. Auch das ist gewöhnungsbedürftig.

Wir stehen hier gerne an Ihrer Seite und veröffentlichen Ihre Stellenanzeige nicht nur mobil optimiert auf Monster.de und in unserer Smartphone-App, sondern erhöhen die Sichtbarkeit ihres Jobinserats zusätzlich, indem wir es für Sie auf dem richtigen Social-Media-Kanal perfekt platzieren.

Warum ist das Rekrutieren über soziale Netzwerke besonders für den öffentlichen Dienst interessant?

Rekrutieren über soziale Netzwerke ist natürlich für alle Arbeitgeber ein wichtiges Thema, das zunehmend an Bedeutung gewinnt. Besonders interessant ist es jedoch für den öffentlichen Dienst. Öffentliche Arbeitgeber müssen nämlich akut Mittel und Wege finden, um schnell auf den aktuell grassierenden Fachkräftemangel im öffentlichen Dienst zu reagieren.

Seit Jahren fehlt es zum Beispiel an Lehrern, Erziehern und Verwaltungsangestellten. Auch im Gesundheitswesen sind die Personaldecken bekanntlich von Löchern durchzogen: Ärzte, Kranken- und Altenpfleger sind Mangelware.

Perspektivisch gesehen spitzt sich die Lage weiter zu: Im Jahr 2030 werden laut einer Prognose von PwC im öffentlichen Dienst 816.000 Stellen nicht besetzt werden können. Zum Beispiel werden bis dahin rund 194.000 Lehrkräfte fehlen. Es liegt also auf der Hand, dass es bereits heute im Recruiting nicht mehr ausreicht, einfach nur Stellenausschreibungen zu schalten und abzuwarten, bis hoffentlich eine Bewerbung eingeht.

Rekrutieren über soziale Netzwerke: Gehören Sie zu den First Movern im öffentlichen Dienst

Stattdessen können öffentliche Arbeitgeber über soziale Netzwerke einen zusätzlichen, vielversprechenden Personalbeschaffungskanal erschließen und hier den direkten Kontakt zu Kandidaten knüpfen, die sie auf die klassische Art und Weise nicht erreichen würden.

Wer jetzt die Weichen für ein zukunftsorientiertes Recruiting stellt und die sozialen Netzwerke in das eigene Recruiting einbezieht, hat außerdem einen weiteren Erfolgsfaktor auf seiner Seite: Er gehört als öffentlicher Arbeitgeber zu den First Movern in den sozialen Netzwerken und ist dem Wettbewerb somit einen entscheidenden Schritt voraus. Stellt sich eigentlich nur noch eine Frage: Worauf warten Sie noch?

Sie sind Arbeitgeber im Öffentlichen Dienst und möchten sich in ihrer Recruiting-Strategie unterstützen lassen? Wir sind an ihrer Seite! Mit unseren Lösungen und unserer Expertise bringen wir Tag für Tag die passenden Kandidaten mit Arbeitgebern zusammen. Wir unterstützen Sie im Recruiting – über unsere Jobbörse, per APP und in den sozialen Medien, aber auch konkret bei der Texterstellung für Ihre perfekten Stellenanzeige. So ist das richtige Talent nur einen Mausklick entfernt. Kontaktieren Sie uns jederzeit gerne!