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MINT-Berufe – was ist das?

MINT-Berufe – was ist das?

Unter der Abkürzung MINT verbergen sich die Begriffe: „Mathematik, Informatik, Natur- und Ingenieurwissenschaft und Technik“. Etwaige Anspielungen auf ein erfrischendes Halsbonbon sind zwar erlaubt, aber weder originell, noch besonders witzig. Was also haben diese Berufsbezeichnungen gemeinsam? Wie unschwer festzustellen ist, liegen diese Berufsgruppen inhaltlich ziemlich weit auseinander. Eine Gemeinsamkeit prägt jedoch jeden MINT-Beruf: „Der Fachkräftemangel“.

MINT-Berufe als Schlüsselstelle – wie kommt es dazu?

Fachkräftemangel – das Schreckgespenst, das durch deutsche Personal- und HR-Abteilungen weht. Die Anzahl der zu besetzenden Fachkräftestellen auf dem deutschen Arbeitsmarkt wächst stetig.. Die Auswahl an qualifizierten Mitarbeitern ist allerdings überschaubar. Wie kommt diese Entwicklung zustande? Und weshalb wurde nicht schneller reagiert? Deutschland war und ist schon immer ein Land, dessen berufliche und soziale Entwicklung auch durch die fortschrittliche Technik und Forschung auf allen Gebieten geprägt ist. Im Zeitalter der stark zunehmenden Digitalisierung haben sich der Stellenwert und die Anzahl der benötigten Mitarbeiter rasant nach oben entwickelt. Dieses Tempo hat viele Arbeitgeber und auch den Staat schlicht überfordert. Eine Reaktion im angemessenen Tempo  ist auch fast nicht realisierbar. Die Erhöhung der Frauenquote in MINT-Berufen hat man nahezu gänzlich verschlafen.

Frauen in MINT-Berufen

Laut einer Statistik der Arbeitsagentur, ist die Frauenquote in MINT-Berufen mit knapp 15 Prozent immer noch sehr niedrig. Die allgemeine Entwicklung der zurückliegenden Jahre stimmt zumindest leicht optimistisch. Dabei gibt es je nach Anforderungsprofil Unterschiede in den verschiedenen Berufsgruppen. Um Frauen in größerer Anzahl in MINT-Berufen zu integrieren sind sicherlich sowohl Arbeit- als auch Gesetzgeber gefordert. Hier muss generell die Basis geschaffen werden um Arbeitnehmern Rahmenbedingungen zu gewährleisten, die den Spagat zwischen Beruf und Familie ermöglichen.

Baby-Boomer-Generation gibt Stellen in  MINT-Berufen frei

Der demografische Wandel macht auch vor den MINT-Berufen nicht halt. Zahlreiche Arbeitnehmer, die in einem MINT-Beruf tätig sind, werden in Kürze in den verdienten Ruhestand treten. Das bietet natürlich Chancen für den Nachwuchs. Berücksichtigt man unter dieser Prämisse, dass der weiter anhaltende temporeiche Fortschritt für einen steigenden Bedarf sorgt, kann man getrost von einem Bewerbermarkt sprechen. Die interessantesten Kandidaten sind in der vorteilhaften Position, sich Stellen aussuchen zu können. Arbeitgeber müssen sich hier richtig anstrengen, um die besten Bewerber für sich gewinnen zu können. Hier spielen verschiedene Komponenten eine  entscheidende Rolle. Eine Aussagekräftige Stellenanzeige ist der erste Schritt. Diese Maßnahme kann durch eine zielgruppenorientierte Karriereseite gestützt und gefördert werden. Gehen die ersten Bewerbungen ein, betreut man die Kandidaten professionell mit einem Bewerbermanagement und stellt so den reibungslosen Ablauf sicher.

Stellenbesetzung bei MINT-Berufen ist zweitaufwendig

Das oben genannte Verhältnis von freien Stellen und zur Verfügung stehenden Bewerbern sorgt in den letzten Jahren dafür, dass freie Stellen in MINT-Berufen schwerer zu besetzen sind und der Vorgang deutlich mehr Zeit einnimmt. Damit liegen diese Berufsgruppen deutlich über dem Durchschnitt. Um diesem gestiegenen Aufwand Rechnung zu tragen, müssen im Unternehmensumfeld und den Personalabteilungen professionelle Strukturen und Abläufe implementiert werden, die die Bewerberauswahl strukturiert und effizient ablaufen lassen.

MINT-Berufe: Fazit

Kann man von einem generellen Fachkräftemangel sprechen? Davon sind wir zum Glück noch etwas entfernt. Jedoch darf man nicht die Augen vor den bestehenden Engpässen in manchen Branchen und Sparten schließen. Arbeitnehmer sollten mit einer gezielten Kandidatenansprache aktiv auf Bewerber zugehen. In unserem Schulsystem benötigt es ein überdachtes Konzept, welches das Bewusstsein für MINT-Berufe und Fächer nachhaltig prägt. Unserem Bildungssystem kommt hier eine übergeordnete Rolle zu.  Die Liste der zu ergreifenden Maßnahmen ist lang. Vom Zusehen alleine kann der Mangel an Nachwuchs in bestimmten Berufsgruppen nicht behoben werden. Die Zukunftsaussichten für junge Frauen und Männer müssen klar skizziert werden.

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