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Recruiting im öffentlichen Dienst: Weg mit dem Staub

Recruiting im öffentlichen Dienst: Weg mit dem Staub

Wenn Kandidaten eines nicht mehr mögen, dann verstaubte, komplexe Recruiting-Prozesse. Gerade bei der Generation Z muss heute alles schnell gehen und vor allem mit wenigen Klicks. Am besten ist alles noch schön bunt und abwechslungsreich gestaltet. Allerdings gilt der Öffentliche Dienst in dieser Beziehung nicht gerade als der hippeste Arbeitgeber. Das muss aber nicht so bleiben. 

Von Sonja Dietz

 

Fachkräftemangel im Öffentlichen Dienst

Dass der Öffentliche Dienst auf ein ausgemachtes Fachkräfteproblem zusteuert, ist schon lange bekannt. Seit Jahren fehlt es an Lehrern, Erziehern und Verwaltungsangestellten. Auch im Gesundheitswesen sind die Personaldecken seit jeher knapp auf Kante genäht.

Jetzt kommt noch mehr Spannung rein. Bund und Länder wollen nämlich bis Ende 2022 allein im Öffentlichen Gesundheitsdienst (ÖGD) mindestens 5000 neue unbefristete Vollzeitstellen schaffen, wie die tagesschau vermeldet. Damit startet der Öffentliche Dienst eine der  größten Recruiting-Offensiven der Geschichte.

Doch es gibt einen Haken: Gerade jüngere Arbeitnehmer kann der Öffentliche Dienst oftmals nicht von sich als Arbeitgeber überzeugen. Nicht nur im Gesundheitswesen ist das ein Problem, sondern in allen Bereichen: Egal, ob in Verwaltung, Behörden, Polizei, Erziehungs- oder Schulwesen.

Fehlt es dem Öffentlichen Dienst an Attraktivitätsfaktoren?

Das liegt aber nicht unbedingt an fehlenden Attraktivitätsfaktoren. Denn öffentliche Arbeitgeber vereinen viele Vorteile auf sich:

  • Sichere und pünktliche Zahlung des Gehalts
  • Sicherer Arbeitsplatz
  • Geregelte Arbeitszeiten
  • Ergänzende Altersversorgung für Arbeitnehmer
  • Teilweise ist Arbeiten im Homeoffice möglich
  • Gute Mitbestimmung durch den Personalrat bzw. Betriebsrat
  • Meist gute Vereinbarkeit von Beruf und Kindeserziehung möglich
  • Verschiedene Möglichkeiten für Teilzeitarbeit
  • Meist sinnstiftende Tätigkeiten
  • Gute Karrierechancen für Frauen

Das Problem ist an anderer Stelle verortet – dem Recruiting-Prozess. „Dieser ist oftmals geprägt durch lange Wartezeiten, lange Entscheidungswege, veraltete Stellenanzeigenformate und Bewerbungsprozesse“, zählt Steffen Günder, Sales Director Germany bei Monster auf. „Und Social Recruiting, also die Personalbeschaffung über soziale Medien, ist oftmals nicht vorgesehen.“

Öffentlicher Dienst muss mehr Schwung ins Recruiting bringen

Laut Günder ist es aber kein Problem, mehr Schwung ins Recruiting zu bringen, um bei Talenten zu punkten. „In diesem Bereich können sich gestandene Recruiter durchaus etwas von Young Recruitern abschauen, die hier meist schon viel weiter sind, weil sie wissen, wie gerade die jüngere Generation tickt.“

Ein weit verbreitetes Problem: Viele Bewerber werden erst gar nicht auf offene Stellen im öffentlichen Dienst aufmerksam. Denn sie suchen zum Beispiel nicht nach Ausschreibungen in Amtsblättern oder branchenspezifischen Fachmagazinen. Stattdessen gehen sie laut unserer Studie Recruiting Trends 2020 vor allem im Internet auf die Suche nach offenen Stellen:

  • 78,8 Prozent der Kandidaten suchen auf der Karrierewebseite eines Arbeitgebers.
  • 71,4 Prozent suchen auf Jobbörsen nach einem neuen Job.

Es kommt auf dem Kanal und die richtige Optik an

Immer öfter tun sie das per Smartphone. Daher nutzen auch 58,8 Prozent der jungen Kandidaten Internetstellenbörsen-Apps, um die eigene Karriere anzukurbeln. Außerdem finden es sechs von 10 Kandidaten gut, wenn Unternehmen Social-Media im Recruiting einsetzen, wobei sie Kanäle wie Facebook oder Instagram ebenfalls vornehmlich per App ansteuern. „Für Arbeitgeber im Öffentlichen Dienst ist es absolut zentral, sich in der Personalbeschaffung in diesen Bereichen gut aufzustellen. Tun sie das nicht, gehen ihnen potenzielle Bewerber verloren – die dann im Zweifel bei der Konkurrenz anheuern,“ so Steffen Günder weiter.

Wichtig bei der Gestaltung einer Stellenanzeige ist jedoch nicht allein, dass diese optimal über das Smartphone abgerufen werden kann, sondern auch, dass sie mit einem individuellen Layout aus der Masse der Jobanzeigen heraussticht. Lange Texte oder Bulletpointlisten begeistern heute niemanden mehr. Wichtig ist ein abwechslungsreiches Stellenanzeigen-Design, in das neben Texten auch Bilder und ansprechende grafische Elemente eingebettet sind.

Ein Video sorgt für den Bewerber-Kick

Falls Sie überdies ein Video integrieren wollen, um einen Blick hinter die Kulissen Ihres Unternehmens zu geben, müssen Sie keine teure Agentur beauftragen. Drehen Sie Ihr Video mit der App Monster-Studios einfach selbst und laden es direkt in Ihre Stellenanzeige hoch.

  • Dank einer leicht verständlichen on-screen Anleitung ist die Erstellung ein Kinderspiel und kostenlos für Ihre Stellenanzeige bei Monster verfügbar.
  • Insbesondere in Branchen wie dem Öffentlichen Dienst, in der die Bewerber die Wahl haben, hilft Ihnen ein Video in Ihren Stellenausschreibungen, sich von textlastigen Stellenanzeigen abzuheben.
  • Die Verweildauer auf Stellenanzeigen mit Videos ist bis zu dreimal höher.

Sehen Sie hier, wie die Stadt Winsen Monster Studios in ihre Kampagne eingebunden hat>>>

Ist die Stellenanzeige online, können sie neben der Schaltung  auf Monster zusätzlich von verschiedenen Online-Reichweitenmaßnahmen profitieren. Mit diesen positionieren Sie Ihre Stellenanzeige im ganzen Netz. Und zwar genau dort, wo Ihre Kandidaten sich aufhalten. Dank moderner Technik gelingt es, Jobinserate auf Magazinseiten, auf Online-Shops oder Blogs genau für die Personengruppe sichtbar zu machen, für die Ihr Jobinserat relevant ist. So finden Sie leicht die Kandidaten, die perfekt zu Ihnen passen – Ihren Perfect Match.

Anzeigenschaltung in den Sozialen Medien

Schalten Sie außerdem Ihre Anzeige in den sozialen Medien. Die Justizbehörde Hamburg ist diesen Weg gegangen und erhielt schon kurz nach der Veröffentlichung ihrer Recruiting-Kampagne hochwertige Bewerber. Der besondere Vorteil: Hier erreichen Sie neben aktiv suchenden Kandidaten, auch passiv Suchende. Das sind Talente, die sich nicht explizit um einen Job bemühen, aber leicht Feuer fangen, wenn dieser auf sie zukommt. Bei der Anzeigenschaltung in den Sozialen Medien ist das kein Hexenwerk.

Beim Ausspielen der Stellenanzeigen unterscheidet der dahinterliegende Algorithmus nämlich nicht, ob sich Talente gerade auf Jobsuche befinden oder nicht. Er gleicht nur ab, ob sie mit ihren Skills und Interessen zur ausgeschriebenen Stelle passen oder nicht. Gerade die jüngeren Zielgruppen wissen darum und sind längst auf den Geschmack gekommen. Anstatt selbst zu suchen, warten sie auf das richtige Angebot auf dem Sozialen Medium ihrer Wahl. Recruiting-Herausforderung gelöst!

Sie sind Arbeitgeber im Öffentlichen Dienst und möchten sich in ihrer Recruiting-Strategie unterstützen lassen? Wir sind an ihrer Seite! Mit unseren Lösungen und unserer Expertise bringen wir Tag für Tag die passenden Kandidaten mit Arbeitgebern zusammen. Seit 25 Jahren arbeitet Monster an der Transformation der Personalbranche und stellen Services und Technologien zur Verfügung – für ein hochmodernes Recruiting in unserer Jobbörse, per App, im gesamten World Wide Web und in den Sozialen Medien. Wir unterstützen Sie auch gerne bei der Texterstellung für Ihre perfekten Stellenanzeige. So ist das richtige Talent nur einen Mausklick entfernt. Kontaktieren Sie uns jederzeit gerne!