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Remote Onboarding: 6 Tipps, um Mitarbeiter virtuell willkommen zu heißen

Remote Onboarding: 6 Tipps, um Mitarbeiter virtuell willkommen zu heißen

Teilweise oder ganz per Videokonferenz in einen Job eingeführt zu werden, diese neue Erfahrung machen derzeit viele Talente. Aus der Monster-Studie Recruiting Trends 2020 wissen wir, dass es Kandidaten in der ersten Phase im Job vor allem auf eines ankommt: Wertschätzung. Aber lässt sich diese auch im Remote Onboarding vermitteln? Aber hallo! Mit unseren 6 Tipps funktioniert das ganz einfach.

 

#1 Sorgen Sie dafür, dass sich neue Mitarbeiter sofort willkommen fühlen

Einige Unternehmen senden noch vor dem ersten Arbeitstag ein so genanntes Willkommens-Kit an das neue Teammitglied. Wenden Sie sich dazu einfach an ihre Marketing-Abteilung. Hier findet sich so manches Goodie, um Neuankömmlinge gebührend zu begrüßen.

 

In unserem Fall sind das zum Beispiel kleine Monster-Stoffpuppen, Kulis oder Socken mit unserem Logo. Aus aktuellem Anlass gibt’s auch Monster-Masken. Packen Sie ein nettes Päckchen. So bekommt der neue Kollege direkt Lust, im Job durchzustarten und fühlt sich willkommen.

 

#2 Gehen Sie zusammen Mittagessen

Ein fester Bestandteil des Onboardings ist der regelmäßige gemeinsame Lunch mit dem neuen Team, dem Chef oder allen zusammen. Aber wie soll das funktionieren, wenn alle im Home-Office arbeiten?

 

Tipp: Verabreden Sie sich mit dem neuen Kollegen zum Digital Lunch. Jeder nimmt sein Mittagessen am Computer bei einer informellen Videokonferenz ein. Ach, noch was. Wie wäre es am ersten Tag mit einer netten Überraschung? Lassen Sie dem neuen Mitarbeiter das Mittagessen per Bringservice nach Hause liefern. Der wird Augen machen.

 

#3 Die perfekte technische Ausstattung

Stellen Sie außerdem sicher, dass neue Mitarbeiter direkt loslegen können. Bedeutet: Lassen Sie den Laptop rechtzeitig einrichten und senden Sie ihn dem neuen Kollegen ein paar Tage vor seinem Arbeitsantritt zu. So kann er sich in Ruhe einloggen, wenn es losgeht und stolpert nicht als erstes über technische Hürden. Das erzeugt nur Stress.

 

#4 Unterstützen Sie beim Networking

Eine besondere Herausforderung beim Remote Onboarding ist die Einführung des Talents innerhalb des größeren Kollegenkreises. Ein Zoom-Meeting mit zig fremden Gesichtern kann schnell überfordern. Lassen Sie es also lieber ein bisschen langsamer angehen. Brechen Sie große Videocalls besser in kleine Gruppen auf und führen Sie den neuen Mitarbeiter nach und nach ein.

 

Noch eine kleine Anregung: Senden Sie vorab eine Info-E-Mail an alle Mitarbeiter aus anderen Abteilungen, um diese wissen zu lassen, dass der neue Kollege ab sofort an Bord ist. Lassen Sie darin ein paar Informationen zu seinem Lebenslauf und seiner Vita einfließen. Wer dann im Alltag mit der Person interagiert, hat sich bereits ein Bild von ihm gemacht und kann ihn auf seine Interessen ansprechen. Sowas schafft von Anfang an Verbindlichkeiten.

 

#5 Etablieren Sie Standardprozesse

Eine der größten Herausforderungen beim Remote Working besteht darin, dass Sachverhalte, die vor Ort normalerweise beiläufig gelernt worden wären, jetzt dediziert erklärt werden müssen. Tipp: Erstellen sie für festgelegte Abläufe eine Standardarbeitsanweisung. So weiß der neue Mitarbeiter direkt, was Sie oder Er zu tun hat.

 

#6 Halten Sie die Verbindung zu dem neuen Kollegen

Wichtig beim Remote Onboarding ist außerdem, dass der Draht zu dem neuen Kollegen nicht abreißt. Führungskräfte können nicht nach Remote-Mitarbeitern sehen, indem Sie fünfmal am Tag an ihrem Schreibtisch vorbeischlendern. Dennoch ist es wichtig, mit ihnen in Kontakt zu bleiben und sicherzustellen, dass sie alles haben, was sie brauchen – aber die neuen Talente wollen auch sicher nicht, dass Sie sie 15 Mal am Tag anrufen. Eine Strategie: Zumindest in der ersten Woche sollte es morgens und abends Check-in-Anrufe mit dem Manager geben.